Menge alS der Andere auf, fo lange die Hitze des
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der Güte und nach dem Jahr der Aerndte bezeichnet.Bei einer reichlichen Aerndte giebt der Morgen -3000 hol-ländische Pfund Krapp, wovon der Zentner sodann' unge-fähr auf 2; Gulden nebst allen Lösten zu stehen kömmt;hingegen bei schlechten Aerndten ist der Ertrag eines Mor-gens nur 800 bis 1000 Pfund, und der Prciß desselbenbeläuft sich mit den Kosten auf circa 35 Gulden für denZentner.
Die Färberröthe, welche in Schlesien um Breßlau undLignitz herum gebaut wird, ist in Deutschland unter demNamen Rothe bekannt. In Breßlau beschäftigen sichmehrere große Handelshäuser ausschließlich mit dem Han-del der schlesischen Färberröthe. Man kennt zwei SortenRothe, wovon die eine, welche im Frühling und Ansangdes Sommers aus der Erde genommen wird, Svmmcr-rothe heißt, und die seine Sorte ist, auch theurer be-zahlt wird als die zweite, welche Herbstrothc genanntwird. Letztere wird im Monat September aus der Erdegenommen. Die Wurzeln der schlesischen Färberröthe wer-den , wenn sie aus der Erde geschafft worden, getrocknet,fein gemahlen, und so zu Markte gebracht, wo sie von be-eideten Personen, jn Hinsicht auf ihre Güte , untersucht,und nach dem Urtheil mit Zeichen versehen werden, wvr-nach sich der Käuser zu richten hat. Jn dem Handel wirddie schlcsische Färberröthe in blombirten leinenen Sackenvon beiläufig ilo bis 120 Pfund gebracht. Sie erscheint.in einem sein gepulverten Zustande fast wie Mehl, undunterscheidet sich dadurch von allen übrigen Krappsvrte»des Cvnlinents. Im Färben ist sie etwas weniger ergie-big an rvthfärbendem Pigment, daher man gegen holländi-schen oder französischen Krapp immer ein Viertheil desGewichtes bei der Anwendung mehr von ihr zu nehmen
pflegt-