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Zweiter Band.
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Sere Verschledenhest besteht darin , daß der bräunlichi

zwei bis drei Jahren nahm er die Wurzeln aus der Erde,und erhielt einen sehr schönen Krapp.

Der Krapp ist nicht aus allen Gegenden', worin ergewonnen wird, von gleicher Güte. Die Dauer, wie lan-ge man die Pflanze in der Erde laßt, die Pflege, dasTrocknen, die verschiedenen Behandlungsarten des Erd-reichs und endlich selbst das Klima bringen eine großeVerschiedenheit in Hinsicht der Güte sowohl als der Men-ge seines Pigments hervor. Die bekanntesten Sorten las-sen sich in folgende sechs Abtheilungen bringen: .In dieerste Abtheilung setzen wir den Krapp des Morgen-landes, welcher in der Türkey, Persicn, Griechenland,Mesopotamien, Böoticn, Cypern u. s. w. angetroffenwird, unter dem Namen Lizari auch Alizari, bekannt,und in der Landessprache der Insel Cvpern Chion boz-za, auch Hnzal» und Cckma genannt ist. In diezweite Abtheilung rechnen wir den HolländischenKrapp und darunter vorzüglich den von den Inseln See-land und Schvumen. Er ist in Hinsicht auf Güte der be-ste unter allen europäischen Sorten. Vor dem lcvsnti-schen Krapp besitzt er noch den Vorzug, daß er sich mehre-re Jahre unverändert aufbewahren läßt, und inimer eineschöne und feurige Farbe liefert, da hingegen die Alizari»Wurzel nur bis ins gte Jahr brauchbar ist. Hollandnahm nach Gugemus jährlich für Krapp aus dem Aus-lande 4,500,020 Gulden ein. In die dritte Abtheilungbringen wir den italienischen Krapp und daruntervorzüglich den von Neapel und Sizilien. Diese Krapp-. wurzel besitzt einige Eigenthümlichkeiten, welche sich denender mvrgcnläudischen Pflanzen nähern.

In die vierte Abtheilung läßt sich der französi-sche Krapp zählen; je mehr er gegen Süden hin ge-baut , und je mehr Sorgfalt auf die Kultur und die Be-handlung beim Einarndten, Dörren und Mahlen vcrwcn-