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gelbe Färbesioff sich nicht so bleibend, wie der rothe.
det wird, um so beßer ist seine Güte. Ueberhaupt, jestarker die Wurzel und je mehr Knoten sie in ihren Gelen-ken hat, desto reichhaltiger ist das rothe Pigment in demKrapp enthalten.
In die fünfte Abtheilung nehmen wir die Färb er-röthe, welche im Elsaß und tu den obern Rhein-gegenden kultivirt wird.
In die sechste Abtheilung lassen sich die verschiede-nen in Deutschland kultivirten Krappsortenaufnehmen. Sie zeichnen sich aber auch wieder nach denLändern, wo sie gebaut werden, so wie nach der Behand-lung, die damit vorgenommen wird, von einander aus.Der überrheinische Krapp ist darunter der vorzüglichste;darauf folgen die Krappe von Baden, der Nekargegenden,Schlesien und den preußischen Staaten. Die Güte dieserverschiedenen Sorten von Krapp hangt meistentheils vonder Behandlung im Abtrocknen, im Mahlen und Stam-pfen, so wie von dem Sortiren in der Krappmüsse ab.
Was die Güte des Krapps im allgemeinen anbelangt,so unterscheidet der Kenner denselben schon durch das äu-ßerliche Ansehen, durch die Farbe, den Geruch und denGeschmack mit leichter Mühe. Ein guter Krapp zeichnetsich übrigens durch folgende Kennzeichen und Eigenschaftenaus:
a) Er besitzt eine aus dem orangegelben ins braun-rothe stechende Farbe; b) er zieht die Feuchtigkeit ausdem Dunstkreise an; c) er ertheilt dem Wasser, wenn eSdaraufgegoßen wird, eine gelblicht - röthlichte Farbe, wel-che das Lakmuspapicr röthct; d) die schwefelsaure Thon-erde (Alaun) erzeugt darin einen schönen braunrothen Nie-derschlag ; e) der Geschmack ist eigenthümlich säuerlich -süßlich, und k) der Geruch ist dem des Opium ähnlich.