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Zweiter Band.
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zwischen der Kalkerde und dem Färbestosse dieser Wur-zel anzuzeigen. Ich wurde dadurch veranlaßt, die er,

davon gefressen haben, roth, selbst wenn sie die Wurzelnicht berührten, welche rothlich ist; dieß kann man auchan dem gesottenen und gekochten Fleische jener Thiere,und an den Eyern sehen, ivelche mit einem Absud vondieser Wurzel roth gefärbt werden." Bekmann ge-steht, daß diese Stelle nicht in der ersten Ausgabe diesesWerks, die in 8- im Jahr IZZY. gedruckt wurde, vor-kommt, aber er vermuthet, daß sie sich in der 2ten vomJahr 1664. befinde, und daß dadurch M i z a lduS Kennt-niß von jener Thatsache erhalten habe, die er in seine,,tlentuviae novem memorabilium , utilium ac jucundo-rum (in 8- zu PariS izüü. gedruckt) beinahe mit den-selben Worten anführt. Man wird auS der eben an-gezogenen Stelle gesehen haben, daß LemniuS dieseWirkung auf die Knochen der Thiere bloß ihrem Futte»mit den Blättern der KrappS ohne Wurzel zuschreibt;und Bekmann sagt, er habe ,,in seinen Versuchen, denGebrauch der Färbcrrothe zu verbessern" («»periment»emendandi Rubiae usum tinctorum), bewiesen , daß diegrünen Krappblättcr eine rothe Farbe enthalte,»und wirklich mittheilen.

Obgleich dieser Wirkung des KrappS auf Thierknoche»schon im tüten Jahrhunderte von LemniuS und Mi»zalduS Erwähnung geschah, so wurde sie doch miede»vergessen, bis der verstorbene Herr John Belch er,(Wundarzt) bei einem Kattundrucker in Surcey umSJahr 17ZÜ. zu Mittag spcißte, und bemerkte, daß dieKnochen eines Schweins, von dem aufgetragen wurde,roth waren; auf seine Verwunderung darüber, sagte manihm, daß daS Schwein, von welchem das Fleisch sey,mit Kleycn gefüttert wurde, die zu einer Operation deaKattundrucks angewendet worden waren, und den Färbe»stoff der Krappwurzcln in sich gesogen hätten. H«v