Band 
Zweiter Band.
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man lasse fle zwei Stunden lang mäßig sieden, undwenn sie gewaschen und getrocknet ist, so ist sie fertig.

Bemerkung, Dieß macht die vierzehnte Ooera,tion in der ersten Reihe auf grauem Wege zuRouen aus, wo sie die Baumwolle nach ihrer Einwei,chung in dem eben erwähnten Sikiou fünf oder sechsStunden lang mit sechs oder acht Pfunden weißerSeife, die vorher in Einhundert fünf und vierzig Gal,lonen Wasser aufgelöset wurde, in einem Geschirresieden, das oben so zugedeckt ist, daß nur einekleine Oeffnung für die nöthige Entweichung des Damepfes, der sonst ein Zerplatzen verursachen könnte, offengelassen wird.

Dieses Aufsieden mit Seife sott die Wirkung ha,ben, atte den gelblicht, braunen Theil der Krappfarbeaufzulösen und von der Baumwolle, auf die er sich wah,reno der Färbeoperation angelegt haben mag,'zu treu,nen, und durch diese Trennung die Farbe, die sonstein schmutzig - bräunliches Roth behalten möchte, ineine glänzende lebhafte Farbe zu verwandeln, so daßsie dem feinsten Cochenille < Scharlach beinahe gleichkommt. Dieses schöne Roth kann nur durch den be,sondern Grad von Fixirung, welchen der reine ro,the Theil der Krappfarbe in Folge der «ben beschriebe«nen Operationen erreicht, erhalten werden; denn ob,gleich die beim Kattundrucken vom Krapp geliefertenrothen Farben für jeden gewöhnlichen Gebrauch hin,länglich dauerhaft sind, so sind sie doch nicht stark ge,nug fixirt, um ohne Beschädigung jenes verstärkte Sie,den mit Seife zu ertragen, welches nothwendig ist,um den gelblich < braunen Theil von der Farbe zu son,Lern, und das reine lebendige Roth zu erzeugen,