Band 
Zweiter Band.
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„ Wenn die Baumwolle gehörig mit Oel getränktworden ist, so wird sie der Operation mit der Gallus,tunke unterworfen. Der Gebrauch der Galläpfel ge,wahrt verschiedene Vortheile: Erstens, die Säure,welche fle enthalten, zersetzt die seifenartige Flüßigkelt,womit die Baumwolle getränkt worden ist, und fixierLas Oel auf dem Zeuge. Zweitens, der Charaktervon thierischem Wesen (Animalisation), welchendie Galläpfel besitzen und mittheilen, macht dieBaumwolle im Vorans fähig, den Färbestoff aufzuneh,men. Drittens, der Gerbestoff derselben vereinigt sichmir dem Oele und bildet mit ihm eine Zusammense,tzung, welche, so wie sie trocknet, dunkel wird, imWasser nicht wohl auflösbar ist, und die größte Der,wandtschaft mit dem Färbestoffe des Krapp hat. DerFärber kann eine hinlängliche Kenntniß von dieser letz,ten Verbindung erwerben, und ihre Eigenschaften beob,achten, wenn er einen Absud von Galläpfeln mit einerAuflösung von Seife vermischt. 111 )

selbst eine Veränderung hervorzubringen. Wir meinen eineOrydativn des Oeles, welche durch das Trocknen an derSonne oder in der warmen Trockenstube, dürch diese Bei-mengung befördert wird, und dieses ist es, was auf derBaumwolle festhaflet, und durch Wasser und Waschennicht mehr von der Baumwolle weggespült werden kann.Es ist dieses die Basis, welche bei dem darauf folgendenFärben mit dem Pigmente des Krapps jene feste Farbehervorzubringen im Stande ist. Wir werden in dem An-hange zu diesem Abschnitt hierauf zurückkommen.

m) Herr Ch a pt a I schreibt den Galläpfeln bei diesem Pro-zesse eine viel zu komplizirte Wirkung zu, auch sehen wir

II. Aa