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Erster Band.
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Einleitung.

bei dem König gutes Gehör zu finden, wenn sie sich fürselbige verwendeten. Es vereinigten sich in Folge dessen schon1574 die vier reformirten Städte mit den katholischen Orten,an den neuen König eine Gesandtschaft nach Paris zu schicken.Nachdem nun der König in Frankreich angekommen war undnach seiner Krönung und Vermählung den 27. Hornung seinenfeierlichen Einzug in Paris gehalten hatte, schickte nun die Eid-genossenschaft eine feierliche Gesandtschaft, von vier evangelischenund vier katholischen Magistraten zusammengesetzt, dahin. >°°)Nach ihrer Ankunft in Paris (5. Mai 1575) baten die evan-gelischen Gesandten die katholischen zu sich und stellten ihnenvor, daß neben der allgemeinen Instruktion, welche die 13 Ortezu Baden ihnen gemeinschaftlich aufgetragen, sie noch die be-sondere von den vier Städten haben, Ihro Majestät den Königzu bitten, daß, in Berücksichtigung der vielen Aufruhren, desgroßen Jammers, der Angst und Noth, die seit vielen Jahrenin Frankreich herrsche, er doch in seinem Lande Frieden her-stellen möge. Sie bitten die vier Herren Gesandten, welche die7 katholischen Orte repräsentiren, in diesem Begehren sichnicht von ihnen zu söndern, was aber diese abschlugen, unterdem Verwand, daß sie nur bei der Instruktion verbleiben werden,welche von allen 3 Orten ihnen aufgetragen worden sei.Am folgenden Tage, den 7. Mai, hatten sie eine allgemeineAudienz bei dem König, wo sie durch den Dolmetsch Balthasarvon Gryßach dem König ihr Beileid über den Tod des Königsàarl und ihre Glückwünsche über seine Erhebung auf die Throne

™>) Die Gesandten waren folgende: Bon Zürich: Bürgermeister Hans Kambli;von Bern: Schultheiß Beat Ludwig von Mülencn; von Lnzern : Schult-heiß Ludwig Pstffer von AltiShofen; von Unterwalden: LandammannMelchior Lüffi; von Basel: Rathsherr Werner Wölflin, und von Schaff-hausen: Bürgermeister Dietegen Ringgli. Eine Schweizer Chronik von1331 bis 1371», Handschrift in meiner Sammlung von Johannes Haller.