Die Zeremonie des BundeSschwurs.
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monat, den Bund beschwören, da für diese Feierlichkeit schonAlles angeordnet und die fremden Diplomaten eingeladen seien.Erst um 8 Uhr Abends willigten die schweizerischen Gesand-ten ein, den Bundesschwur den folgenden Tag zu leisten.
Sie wurden in Hangenden, wohlgerüstetcn Wagen abgeholtund in des Bischofs Palast, der neben der Kirche unserer Frauenstand, geführ-, dort bis zur Ankunft des Königs zu warten.Als er nun mit seinem Begleit im Chor der Kirche Platz ge-nommen, holten die Prinzen von Cvnd« und Conti die schwei-zerischen Gesandten ab und ließen auch sie im Chor Platznehmen. Während der feierlichen Messe traten die Reformir-ten ab. Als sie zurückkamen, trugen der Stadtschrciber vonSolothurn und die Herren von Sillery und von Vic die Bun-dcsinstrumente dem König vor und die eidgenössischen Gesandtennäherten sich dem Thron. Nachdem die Herren von Sil-lery und von 'Vic dem König die Bundesinstrumente gezeigtund kürzlich angezeigt hatten, was sie enthielten, so hielten,vorerst der Schultheiß Säger von Bern, im Namen aller Eid-genossen, und nach ihm der König, Reden, worin sie ihrenWillen aussprachen, den ganzen Inhalt des Bundes getreu undredlich zu halten. Nach diesem hielt der Kanzler von Bellievrenoch eine Rede, und während nach ihrem Range die Ge-sandten jedes Ortes sich näherten und ihre Hände auf daöEvangeliciibuch legten, sprach er vor: „Jr werdcnt schwören„zu Gott, uff das heilig Evangelium, In Namen Euwer Herren„vndt Oberen, den tractat der vcrepnigung wie solcher zu So-„lothurn in der Eydtgenoßschast beredt, beschloßen vndt angenom-„men, vffrecht vndt redlich ze halten, vndt nicmert darwider ze„thun In keinem Weg." Hierauf sprachen die katholischenGesandten: „Wir schwören". < Die reformirten Gesandten aber,denen noch Beibriefe gegeben waren, sprachen: „Wir schwöre»„nach Inhalt des Reversbriefes, so unseren Herren und Oberen