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Erster Band.
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Einlkitiing.

„accordât und geben ist." Dann schwur der König. Nach Be-endigung dieses feierlichen Aktes wurde das Te Deuni lauclamu»gesungen, mit allen Glocken geläutet und die Kanonen abge-feuert.

In dem bischöflichen Palast ward eine prächtige Mahlzeitaufgetischt, bei welcher der Prinz von Cond« die Gäste empfieng.Am Ende dieser Mahlzeit erschien noch der König in Begleitder Kardinäle von Joyeuse und Gondi, setzte sich oben an denTisch „vndt in einem gleslin mit rotem wyn, vnns alle In„vnnseren Herren vndt Oberen namen, einen lustigen trunk Pracht."

Vor der Abreise der Gesandten erhielten ste mündliche undtheilweise schriftliche Antworten auf ihre Begehren, unter welchender Abschlag ihnen am empfindlichsten war, daß der König nichtwolle den Kaufleuten durch ein besonderes Patent die Frei-heiten bestätigen, die sie bis anher in Folge des ewigen Frie-dens und späterer königlichen Patente genossen hatten. Als sienun bei der Abschiedsaudienz, den 25. Weinmonat, dem Königsehr ernste Vorstellungen machten und ihm verdeuteten, daß,wenn sie diesen Abschlag nach Hause brächten, er ihre Herrenund Obern zu ernsten Berathungen veranlassen würde, so er-klärte der König, daß sie die Antwort seiner Räthe mißverstandenhaben; denn da er gesinnt sei, den ewigen Frieden und alle Ar-tikel des neuen Bundes treu zu halten, so habe er auch keineSchwierigkeit, die Privilegien der Kaufleute in einem besondernPatent ihnen zuzusichern.

Die schriftliche Antwort auf die Klagen der Eidgenossen vcr-deutete, daß für jetzt der König wegen Erschöpfung der Finanzenkeine größern Zahlungen leisten könne, daß aber die Anweisungenzu Gunsten der Obersten und Hauptleute ihren Werth be-halten. Die Pension für ein Jahr für die sechs katholischenKantone solle 16103 bezahlt werden. Den Obersten und Haupt-leuten seien die ihnen gemachten Zahlungen am Kapital ab-