Der König bewilligt mehre Erleichterungen. IM
gezogen worden, weil dieses das beste Mittel sei, die Zinse zuvermindern. Der König will den Studenten die Pension ver-mehren und sie auf 150 Franken setzen. Jhro Majestät ist zu-frieden, daß aus allen Orten und Zugewandten der Eidgenossen-schaft Gardenknechte angenommen und ihre bis anhin genossenenFreiheiten ihnen beibehalten werden. Der König will, daß dieKaufleute alle Privilegien genießen laut dem ewigen Friedenund dem Bündniß. Damit aber von keiner Seite Mißbraucheeinschleichen, so bewilligt der König, daß eine Kommission zugleichen Sätzen von den Seinigen und von Abgeordneten derschweizerischen Kaufleute in Lyon sich vereinige und darübereine Ordnung mache, so wie man darüber auf zwei Tag-satzungen einig wurde.
Den Herren Zollikofer wird kurzes und gutes Recht gehaltenwerden.
Wegen den Herren Pelizzari soll ihnen, laut des ewigenFriedens, gut Recht gehalten werden, sobald beide Parteien ver-hört sind.
Den Pächtern des Zolles zu Versoir wird eingeschärft, dieOrdnungen des königlichen Rathes genau zu beobachten unddie scquestrirten Gegenstände zurückzugeben.
Alle auf die Galeeren Verurtheilten solle man dem HerrnAmbassador überschickcn, und sobald er solche ihnen wird ab-genommen haben, wird er von diesem Tag an alle Unkostenbestreiten.
Mit den Herren von Freiburg wird sich der König ver-ständigen, daß sie werden zufrieden gestellt werden.
Dieses Aktenstück ward den 18. Weinmvnat 1602 ausgefertigtund von dem König selbst unterschrieben.
Auf wiederholte Vorstellungen hin erklärte der König, daßes bei den gegebenen Antworten verbleibe, jedoch wolle er denStudenten die Pension auf 200 Franken erhöhe».