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Buch I. Aapttel 1.
unsere Republik mit den Interessen dieser Fürstin verbinden,werden aufgelöst sein; auch bin ich ganz versichert, daß, wenndieser Fall eintritt, Ihre Ercellenzen meine Herren und Obernalle mögliche Rücksicht haben werden, die sie einem so großenPrinzen und seinen Anforderungen schuldig sind. Was inich inmeinem Partikular betrifft, so werde ich es immer als eingroßes Glück und Ehre ansehen, wenn ich werde im Standesein, irgend etwas Angenehmes zu erweisen oder eine Genug-thuung zu geben, die Euer Durchlaucht zu fordern berechtigt ist,um so mehr, da mir nichts so sehr am Herzen liegt, als mirIhre Achtung zu erwerben u. s. w.
Auf diesen Brief antwortete der Prinz den 5. Weinmonat1702 von Fontaineblau:
Ich habe, mein Herr, mit wahrem Vergnügen den letztenBrief erhalten, den Sie mir geschrieben haben. Da meine Absichtenimmer redlich waren, so kann ich nur die Ansichten billigen,die, wie Sie sagen, Sie über meine gegenwärtigen und zukünftigenVerhältnisse hegen. Ich weiß vollkommen, welches Gewicht Siefähig sind, den Interessen zu geben, deren Vertheidigung Sieübernehmen, und mein inniger Wunsch war immer, daß Siemöchten Kenntniß nehmen von meinen wahren Rechten, über-zeugt, daß zu gelegener Zeit Sie besser als irgend Jemand siewerden geltend machen können. Ich kann Sie versichern, daß Siebei mir stets die Erkenntlichkeit finden werden, die Sie erwartenkönnen u. s. w. !0 ) (Sig.) Franz Ludwig von Bourbon.
Diese Briefe, wenn sie auch wenig Einfluß auf den Gangder Ereignisse hatten, lehren uns doch die handelnden Personenkennen und beweisen, daß, wenn auch Willading eine Stimmezu wenig hatte, um Schultheiß zu werden, er im Ausland mehrals alle Andern geschätzt war, und daß die Art, wie er sich der
2 °) Bibliothek von Erlach. Bd. IV. S. 32 — 68.