Band 
Erster Band.
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nicht mehr bezweifeln, daß Ihre Ruhe gestört werde, wennSie nicht schnell Ihre Verbündeten in Vertheidigungsstandsetzen, und dadurch den Franzosen Ihre Festigkeit und IhrenMuth, wie die Gefahr, denen sie sich bei einem solchen Unter-nehmen aussetzen würden, zeigen; denn wir geben zu, Hoch-mächtige Herren, daß der Friede eine der köstlichsten Sachenauf der Erde sei und daß Ihre Lage besonders es Ihnen zurPflicht macht, ihn beizubehalten. Aber Ihre hohe Klugheitwird es Ihnen bemerkbar machen, daß das sicherste Mittel, Siein einem so kostbaren Zustand zu erhalten, darin besteht, daßSie schnell Maßregeln ergreifen, welche die Zwecke Ihrer Feindevereiteln. Fürchten Sie nicht, zu rechter Zeit Ausgaben zumachen, welche Ihnen viel größere ersparen können, die viel-leicht sogar unnütz würden, wenn Sie nicht schnell die nöthigenMaßregeln ergriffen. Da wir wissen, welchen lebhaften An-theil Jhro Majestät die Königin von Großbritannien und JhroHochmögenden an Allem, was Sie betrifft, nehmen, so sindwir überzeugt, daß wir, sobald wir den Rapport über den Zu-stand der hiesigen Geschäfte werden gemacht haben, Befehleerhalten werden, die geeignet sind, Sie zu beruhigen, so wieauch die Mittel, dieselben zu vollziehen; ja wir können Sieganz bestimmt versichern, daß sie alle geeigneten Verfügungentreffen werden, Sie zu unterstützen, wenn je Frankreich sichnicht aufhalten läßt durch die Vorkehrungen, die Sie treffenwerden zu Ihrem eigenen und dem Schutz Ihrer Verburger-rechteten

Stellen wir uns vor, wie bei dieser Lage der Dinge der GrafMetternich, die Herren Stadian und Runkel, wohl auch derösterreichische Geschäftsträger, Herr Pesme von St. Saphorin,die um Hülfe bittenden Abgeordneten der Stände von Reuen-

») Bd. VM. S. 2,13.