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Buch >>. Kapitel I.
sie schleunigst Sr. Majestät mitzutheilen, und ihnen Kunde gebenwerde von den Befehlen, womit der König ihn beehren werde;daß aber, bis die Genugthuung geschehe, keine Rede mehr vondem Traktat von 1702 sein könne. Die Abgeordneten der Städteerneuerten ihren frühern Vortrug, daß der Graf Trautmanns-dorff sich nicht mehr an sein Wort gebunden halten werde, wennsie ihm nicht die Versicherung geben können, daß die Truppendes Königs ihr Gebiet nicht verletzen werden. Der Ambassadorerwiederte: Wenn sie den König belehren könnten, daß er ver-spreche und nicht halte, so werde er noch viel mehr versprechenund weniger halten, als der Botschafter des Kaisers. Er bewiesden Abgeordneten, daß der König ein größeres Interesse habe,als jeder einzelne Kanton, daß ihre Republik sich- in ihrem ur-sprünglichen Zustand erhalte. Er erwähnte die Dienste, welchedie Nation den Vorfahren des Königs und ihm selbst geleistethaben, und versicherte sie, daß Se. Majestät ihrer wohl einge-denk seien, und wenn auch einige Kantone seit einiger Zeit sichentfernt haben, so hoffe er dennoch, daß, wenn sie ihr wahresInteresse erkennen, sie zurückkommen und in die Fußstapfen ih-rer Voreltern treten werden. Der Ambassador sagt, der Depu-tirte. von Bern habe ihn verstanden, und er hätte gewünscht, daßder Schultheiß Willading gegenwärtig gewesen wäre, aber er-krankt habe er müssen zwischen Baden und Solothurn liegenbleiben. Da dieses Gespräch keinen Anlaß darbot, von demToggenburger Geschäft zu sprechen, so sagte er ihnen, daß dieEntfremdung der Gemüther einen Grad erreicht habe, daß esschwer halte, ein Mittel aufzufinden, und sie ihnen jetzt die Ver-achtung ihrer Nachbarn zuziehe, wie es ihnen dieß Benehmendes Kaisers beweise. Die Deputirten gaben es zu und wollteirdie Ursache davon auf die Katholiken wälzen, deren Rechtferti-gung er nicht glaubte übernehmen zu sollen; denn es sei wichtig,daß der Ambassador des Königs keine Partei nehme, damit er