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Buch 11. Kapitel ».
gesagt, daß es für sie ein großer Trost wäre, wenn der Königeinige katholische Regimenter auf die Grenzen der Schweiz ver-legen und die protestantischen davon zurückziehen wollte, damitsie sich im Fall eines Bruches ihrer bedienen könnten, was kei-neswegs gegen den Bund wäre, welcher den König mit derSchweiz verbinde.
Der Herr Ambassador glaubte, seine Antwort mit der Wieder-holung der Schilderung alles des Unglückes, welches die Repu-blik bedrohe, beginnen zu sollen. Dann habe er gesagt, Se. Ma-jestät könne ihnen nicht besser helfen, als wenn sie die genauesteNeutralität beobachte; er sehe allerdings die Gefährlichkeit ihrerLage ein, und könne die Ungerechtigkeit des Verfahrens der Pro-testanten nicht abläugnen; er werde heute noch Sr. MajestätAlles berichten, was sie ihm gesagt haben und was er selbstsehe. Se. Majestät werden ihm ihre Befehle mittheilen, und inderen Erwartung versichere er sie des guten Willens Sr. Ma-jestät; auch glaube er, wenn sie Beständigkeit und Festigkeit inihrem Zusammenhalten zeigen und keinen Entschluß fassen ohnedas Vorwiffen und den Rath des Königs, sie, menschlicherweisezu reden, darauf zählen könnten, daß der Sturm vorübergehenwerde. Er werde ihnen zwar in der Folge nicht Alles sagen,was der König thun werde, dieses Ziel zu erreichen;, aber errechne darauf, daß das Zutrauen, welches sie dem König schul-dig seien, sie vermögen werde, sich blindlings seinen Entschei-dungen zu überlassen, und daß sie ohne Widerrede thun werden,was der König ihnen befehlen werde; ohne dieses könnte manauf keinen Erfolg zählen, da das Geheimniß unmöglich könntebewahrt werden, wo so viele Menschen an der Regierung jedesKantons Theil haben. Sie haben dann ihre Zustimmung dazugegeben und versprochen, sich nur auf der Vertheidigung zuhalten, und lieber Alles zu dulden, als einen Angriff ohne denBefehl des Königs zu unternehmen. Sie bitten aber Se. Majestät,