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Zweiter Band.
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Fortsetzung der Schilderung des Grafen dü Luc. >43

zu untersuchen, was sie thun sollten, wenn der Kanton Zürichund die Toggenburger die Schlösser Jberg und Schwarzenbachbelagerten, durch deren Besitz sie Meister des Toggenburgs wür-den; denn die Reformirten hoffen, daß St. Saphvrin es dahinbringen werde, daß bei dem Friedensschluß das Toggenburg undder Thurgau für ganz frei erklärt werden, und wenn das be-gegnen würde, so hätten, ehe zehn Jahre verflossen wären,Zürich und Bern alle Gewalt in der Schweiz in ihren Händen.

Wenn es nun Se. Majestät gefällig wäre, so würde er denprotestantischen Kantonen schriftlich wiederholen, was er ihrenAbgeordneten mündlich gesagt habe, und sie einladen, Maßregelnzu ergreifen, um die Streitigkeiten gütlich beizulegen. Er werdeihnen zu verstehen geben, daß der König ihr einziger Verbün-deter sei, auf den die ganze Nation sich zutrauensvoll verlassenkönne, und daß die Sachen so weit gekommen seien, daß es un-möglich sei, unter ihnen jemand Unparteiischen zu finden; daßaber der König, da er die Gefahr sehe, welcher sie ausgesetztseien, und da er sich erinnere, was er als ihr treuer Verbün-deter ihnen schuldig sei, ihnen eine wichtige Probe seiner Freund-schaft geben wolle, indem er ihnen helfe, den Frieden herzu-stellen. b")

Obschon dieser Brief sehr gut berechnet war, auf den Königeinzuwirken, da alle seine Leidenschaften, seine Herrsch- und Ruhm-sucht, fein Haß gegen die Protestanten, und sein Wunsch, diekatholische Religion zur herrschenden zu erheben, mit vielerKlugheit aufgeregt wurden, und obschon dem Anschein nach derGraf den König zu keinen strengen Maßregeln reizen wollte,sondern nur zu solchen rieth, welche die Protestanten nicht hättenannehmen können, und deren Abschlag den Hof gegen sie aufge-bracht hätte, so sehen wir dennoch aus den nächstfolgenden Brie-

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