Fernere Berichte von dii 2iic.
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In den ersten Tagen des Jahres 1710 wurde der Streitzwischen Zürich und den katholischen, das Thurgau mitregieren-den Orten beigelegt, wie wir es umständlicher im vierten Ka-pitel berichten werden.
Der Ambassador rühmt die Ergebenheit der katholischen Kantone,welche die Abschließung eines Kapitulats mit dem Erzherzog sowohl,als die begehrte Truppenlieferung an Savopen verweigert haben;der Kanton Schwyz habe sogar alle Werbung für Savopen verbo-ten; dieß sei allein dem Eifer der Familie Reding zuzuschreiben,der so weit gehe, daß der Oberst Reding sein Silberzeug inZürich verkauft habe, um mit dem Erlös die Landsgemeinde zugewinnen, daß sie gegen das Ansuchen von Savopen stimme.Er empfiehlt ihn um so mehr dem König zur Entschädigung,da er auch einer Herrschaft in Piémont, die er besessen, verlustiggeworden sei; auch der Oberstlieutenant Reding zeichne sich ausdurch seinen Eifer für den König. Dieser Letztere habe demKönig 34 Jahre lang gedient, und würde ihm noch fernerKriegsdienste leisten, wenn er nicht nach Hause berufen wordenwäre und . der König ihm nicht befohlen hätte, seine Interessendort zu besorgen. Für den Landammann Zurlauben, welcher demKönig ohne Interesse diene, und für den Landammann Acker-mann von Unterwälden, der bei den Katholiken großen Einflußhabe und von den Evangelischen gefürchtet sei, blickt er um dasblaue Band (den Orden des heil. Geistes), und für den Sohndes Schultheißen Schwitzer von Luzern um eine Hauptmannsstelle.
Der Ambassador berichtet dem König in einem andern Briefevom 20. Jänner 1710, daß der General von Erlach auf seinerReise nach Wien einen Theil der Nacht vom 19. auf den 20.
wir noch nicht, aber ich zweifle nicht, daß der erste Schritt schon gemachtist. Brief vom 16. September 1769 an den Grafen von Strattmann.Sammlung von Eugen's Schriften. Bd. I. Abth. >>. S. 116.