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Zweiter Band.
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Der Graf du Luc widerrathct den Ausbruch des Krieges.

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das Toggenburg erwarte er keinen guten Erfolg. Dann ver-spricht er, es zu berichten, wann er etwas von der Konferenzder Evangelischen, welche den 19. Mai sich versammeln sollte,erfahren könne, und räth dem Schultheißen, das Betragen vonZürich und Bern gegen die übrigen protestantischen Kantonegenau zu untersuchen; so werde er finden, daß sie eben so gutwie die Katholiken mit der Sklaverei bedroht seien. Es sei er-bärmlich, wenn man Augen habe und nichts sehe. Er habe beiallen Abordnungen der Protestanten gesehen, daß Basel undSchaffhausen nur als Custodinos dabei seien.

Ungeachtet der Bemühungen des Ambassadors herrschte großeLeidenschaftlichkeit bei den katholischen Ständen, so daß sie beiihrer Konferenz in Lucern den 3. Brachmonat beschlossen, Ge-walt mit Gewalt abzutreiben und die nach Baden zu sendendeGesandtschaft daraufzu inftruiren. Schwyz erklärte den 21. Brach-monat, es wolle den Übergewalt von Zürich und Bern nichtmehr dulden, sondern mit aller Macht ihm widerstehen. Zug.erklärte, helfen zu wollen, wenn die im Rang höher stehendenKantone sich zu dem Äußersten entschließen, und befahl den 39.,daß Jedermann sich mit Kraut und Loth versehen soll. In Folgedieser Gesinnungen instruirte Zug seinen Abgeordneten auf dieJahrrechnung: „Des toggenburgischen Geschäftes wegen sollendie erbetenen Mediatoren angegangen werden, mit allem Ernstzu trachten, die Parteien zu vereinigen. Wenn aber Zürich undBern in ihrer eigensinnigen, auf der löblichen katholischen OrtenVerachtung und gänzlichen Unterdrückung abzielenden bösen In-tention die Toggenburger in ihrer Abwürfigkeit und verübendenGewaltthaten zu unterstützen, die Kelleramtische Landesherrlichkeitdenen zu Baden löbl. regierenden Orten aus den Handen zureißen, in gemeinen Vogteien nach ihrem Belieben zu verfahren,die Majora zu hemmen und mit ungerechtem Gewalt die Re-gierung zu hintertreiben immer bebarrten, auch zu keiner bnnd-