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Buch 11. Kapitel 11.
Den 13. Heumonat 1711 schrieb er an den Markts von Torcyunter Anderm: Er werde sich wohl hüten, der Ansicht desKriegsministers und des Marschalls von Harcourt nachzukom-men; denn gewiß würden die übelgesinnten Kantone glauben,wir fürchten sie; sie würden nur unbestimmte Versprechungengeben, ihre Landsleute einschläfern und dann in einer schönenNacht die Feinde in das Elsaß einführen.
Um dieses zu hindern, stelle er sich, als fürchte er nichts, undals sähe er den Traktat von 1702 wegen Sicherung des Frick-thals und der Waldstätte seit dem Durchmärsche von Mercy füraufgehoben an. Dieses werde wohl bewirken, daß man ihmentgegenkomme. Er werde den Schweizern ihren frühern Treu-bruch vorwerfen, und sie, wie er hoffe, zwingen, den festenEntschluß zu fassen, sich gegen diejenigen der kriegenden Mächtezu erklären, welche ihren Boden verletzen würden. Wenn sieaber diese Zusicherung nicht geben, so werden wir unsere Gren-zen selbst decken müssen; denn unsere schweizerischen Hugenottensind die unredlichsten Füchse (dèsloyaux compères), von denenman je sprechen gehört hat. Sollte der König nicht seiner Mei-nung sein, so sei es für ihn ein Leichtes, sich in die Meinungdes Ministers und des Marschalls zu fügen; aber dann begehreer, daß man seiner Ansicht eingedenk sei.
Hierauf fährt er fort: „Unsere Grvßmächtigen sind versam-melt, sich über die Klagen zu berathen, die sie an mich richtenwollen; sie mögen aber, wenn sie die Thatsachen zusammenfassen,ziemlich verlegen sein, sie auszusprechen."
Zürich, das Bern ganz ergeben sei, habe in der letzten Sitzungden Vorschlag gemacht, von dem Ambassador wegen der Ge-
gessen ist, daß der Ambagador alle seine öffentlichen Reden seinem Hoseübersenden mußte.