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Zweiter Band.
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Erklärung der Eidgenossen wegen der Neutralität. 1SI

Truppenabtheilungcn bedroht, so soll man Sturm läuten undsie zurückdrängen.

Zur Sicherung der Truppen in und bei Basel könnte manzwei Aufstellungen, die eine bei Äugst, die andere an der Birs,anordnen.

Indessen werden sich alle Kantone befleißen, die Neutralitäts-vcrträge mit den hohen Mächten wieder herzustellen. 74 )

Mit dieser Erklärung zeigte sich der Ambassador befriedigt.Den 29. Heumonat berichtete er noch dem König, daß er ver-gessen habe, zu melden, daß die Deputirten von Zürich, als sieihm einen Besuch zurückerstatteten, ihn dringend um seine Mit-wirkung zu Beendigung des Toggenburger Geschäftes gebetenhaben. Er habe dieß abgelehnt, weil er nicht glauben könne,daß der Abt von St. Gallen, als Reichsfürst und Verbündetervon Österreich, seine Vermittlung annähme, und daß übrigensdie Verbindungen der Protestanten mit den Feinden Sr. Majestätso innig seien, daß er nicht glauben könne, daß sie aufrichtigdie Befriedigung der Schweiz wünschen, wenn es den Anscheinhätte, als hätte man dieses Sr. Majestät zu verdanken. Er habesich daher begnügt, seine Ansichten zu eröffnen, welche Mittel siezu Beendigung dieser Sache anwenden sollten.

Andererseits habe der Kanton Schwpz, der am stärksten bei die-sem Geschäft interessirt sei, seinen Deputirten befohlen, den ka-tholischen Kantonen zu eröffnen, daß der Abt von St. Gallenbei seiner Durchreise durch Schwpz sich erklärt habe: Es wäreihm sehr angenehm, wenn der König von Frankreich die Ver-mittlung übernehmen wollte, wozu die katholischen Kantone abernicht haben Hand bieten wollen. Der Ambassador habe denVerdacht, der Schultheiß Dürler sei diesem Vorschlag entgegengewesen, aus Besorgniß, sein Kredit könnte abnehmen. ,5 3

’ 4 ) Bd. VI. S. 348. Bd. VIN. S. 221.