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Zweiter Band.
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Dü Luc meldet an de Torcp etwas von seinem Geheimniß. 193

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der sie ausgesetzt werden, ihnen aber das Geheimniß auferlegen,bis er die Befehle des Königs werde erhalten haben.

Es sei gewiß, daß die gutgesinnten Berner ihre Köpfe nichtwerden erheben dürfen, wenn sie befürchten müssen, daß mandie jetzigen Vorfallenheiten nicht anders als die frühern behan-deln werde. Willading werde dann Zeit haben, für die ganzeEidgenossenschaft und selbst für seine Landsleute, die nicht seinerMeinung seien, Ketten zu schmieden.

Wenn dieser Kanton nicht den Holländern viele Truppen lie-fern würde, so würde er diesen Bund, vor dem er seit seinerAnkunft in der Schweiz gewarnt habe, nicht sehr fürchten; aberum sich diese Hülfe zu sichern, würden die Holländer sich sehreifrig zeigen, wenn der König oder die beleidigten Kantone zurThat schreiten wollten. 86 )

Den 10. Hornung sandte Zürich an dü Lüc ein Schreiben desGrafen Trautmannsdorff, die Beobachtung der Neutralität be-treffend. In seiner Antwort bestätigte er die Erklärungen, die erder Tagsatzung eingegeben hatte, und fügte bei, wenn die Neu-tralität von den Feinden des Königs verletzt würde, so würdendie königlichen Truppen auf dem Schweizergebiet den Feindeneine Wiederholung des Tages von Rumersheim geben; dannfährt er fort: „Man hätte Ursache, zu hoffen, daß derjenigeKanton, auf dessen Gebiet dieses Ereigniß stattfinde, den Ruhmmit den Truppen Sr. Majestät theilen wollte; doch das hießesich zu viel versprechen, und ich begehre es nicht."

„Der Herr Gras von Trautmannsdorff kennt sich selbst nichtrecht und läßt mir nicht genug Gerechtigkeit widerfahren, wenner Sie versichert, daß ich das Ende seiner Sendung wünsche.Die Höflichkeit, welche er übt, seine großen Einsichten, die erIhnen bei allen Anlässen zeigt, und die Treue, mit welcher er

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8 ‘) A. a. O. S. 123.Zellw. Gesch. I. 2.

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