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Zweiter Band.
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2'<2 Buch II. Kapitel II.

Sache so weit getrieben habe. 137 ) Den II. Mai sandte derGraf dem Könige wieder einen ebenso entstellten und lügen-haften Bericht. Zürich und Bern haben mit gleicher Heftigkeitden Vorschlag, die Tagsatzung nach Bern zu verlegen, ver-worfen; dann seien den 10. die Deputirten der uninteressirtenKantone nach Königsfelden zurückgekehrt, um Solothurn, Öltenoder Schönenwcrd vorzuschlagen; endlich haben sie vorgeschla-gen, in der Stadt und der Grafschaft Baden zu entwaffnen,wenn die interessirten Parteien dem Könige versprechen würden,während der Tagsatzung und 14 Tage darnach nichts gegen dieStadt und Grasschaft Baden zu unternehmen. Darauf sei dieAntwort erfolgt, daß diese Vorschläge einige Tage früher hättenkönnen angenommen werden, daß man aber bezweifle, daß dieKantone Zürich und Bern sie setzt noch annehmen würden.Nachdem dann die uninteressirten Kantone den andern von demGeschehenen Bericht ertheilt haben, seien alle abgereist, umfür ihre Sicherheit zu sorgen. Diejenigen, welche auf denSchutz des Erzherzogs gehofft haben, fangen an, ihren Irrthumeinzusehen u. s. w. 133 ) Sein Brief vom 16. Mai an denKönig ist in demselben Sinne und Styl abgefaßt. FolgendeStellen daraus beweisen, daß der König immer friedlich ge-sinnt war.

».le reçois le Dépêché dont V. M. m’a honnoré le 5. dece Mois. Je le supplie de croire que je ne perd point devue les ordres qu’elle me donne. J’espere meme que totoutard le Corps helvétique devra à sa bonté sa pacification.«

An dem nämlichen Tage schrieb er an den Markis von Torcy:» Quosque le Roy songe aujourdhuy à garder une exacteNeutralité, je dois penser moi à lui conserver les coeurs

Bd. VU. S. 243.” 8 ) Bd. Vil. S. 250.