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Projekte beider kriegenden Parteien.
helvetigues, oe gui ne servit pas si je leur disois tout. Lepremier mot de la fauconerie est, tiens le bien, et celuide l’Ambassade, ments hardiment.« 139 )
Müssen wir nach allem Diesem uns verwundern, wenn inden neuern Zeiten das Spionirsystem bis in die Kabinete derGesandtschaften gedrungen ist?
Schon den 9. Mai, während die Deputirten von Zürich undBern noch in Königsfelden waren, schlug Zürich vor, die äb-tischen Truppen anzugreifen; es scheint aber, daß Bern es nochnicht billigte. l40 )
Die Katholiken rüsteten sich eifrig. Schon im April hatteLucern 2500 Mann nach Muri, 2000 nach Münster, 2000nach Willisau, 2000 nach Surfte, 1500 ins Entlebuch verlegt,und 400 Mann zu den Schwpzern verordnet. 14 Den 6. Maistanden bei Pfäffikon 8735 Mann, und bei Zug 5000, zu de-nen selbigen Tages noch 1000 Walliser stießen. Ihr Planwar, daß die Einten nach Richterschwil, die Andern über Wä-denschwil vorrücken und dann beide Heerabtheilungen sich ver-einigen sollten. 142 ) Den 10. Mai berichtete der Kriegsrathvon Pfäffikon, er erwarte nur die Rückkehr der Gesandten, umanzugreifen; aber es scheint, daß der Vorschlag der uninteres-sirten Orte Glarus, Basel, Freiburg, Schaffhausen, Appenzellbeider Rohden, Stadt St. Gallen und Viel, sich in Ölten undAarburg zu versammeln, 1J3 ) die Lucern er abgeneigt machte,den Krieg zu beginnen. Obschon nun Zug und Schwyz dieTheilnahme abschlugen, schrieben sie dennoch eine Konferenz der
A. a. O. S. 232. 234.i*") Exc. Bd. V. S. 234.141 ) Helvetia 111. <>6.
»0 Bd. X. S. 380.
»O Esc. Bd. V. S. 237.