Tagsaßung der Katholiken in Zug.
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instruire, ihr Möglichstes beizutragen, daß die vorgeschlageneTagsatzung besucht werde, weil nach ihrem Ermessen es immernoch Mittel geben werde, die Sache gütlich oder rechtlich bei-zulegen; sollten die katholischen Orte aber dieses abschlagen, sobleibe ihnen nur übrig, nach Hause zu kehren und ihre Obernvon Allem zu benachrichtigen, damit sie sich, gemäß den gehei-men Abschieden, die zwischen Lucern, Freiburg, Solothurn undWallis errichtet worden, in Verfassung setzen. Zu den lautgeflossenen Unterredungen vorgeschlagenen Unternehmungen ha-ben sie nichts beizutragen, weil sie in den geheimen Abschiedender 5 Orte nicht mitbegriffen seien.
Hierauf wurde ihnen geantwortet, daß dennoch, vbschon siein den geheimen Abschieden der 5 Orte nicht inbegriffen seien,zwischen diesen und den von ihnen erwähnten Abschieden einesolche Verbindung stattfinde, daß ihre Gegenwart bei Behand-lung des Operationsplanes nicht nur nöthig, sondern unent-behrlich sei.
Indessen kam ein neues Schreiben von den unparteiischen, inBaden versammelten Deputirten, durch welches sie um sodringender die Theilnahme an der vorgeschlagenen Tagsatzungempfahlen, als Zürich sich geneigt zeige, sie zu besuchen.
Hierüber fielen die Sttmmen wie früher. Freiburg und So-lothurn aber erklärten, es wäre für die katholischen Orte besserund eher vor der Welt zu verantworten, wenn sie zu den güt-lichen Verhandlungen Hand böten, als durch ihren Abschlagalle Verantwortlichkeit auf sich zu laden; sie für sich protestirenförmlich dagegen, und wollen keine Schuld daran haben, wennbei allfälligem Ausbruche des Krieges für die Katholiken Scha-den entstehen sollte, was Gott verhüten wolle. Sie sagen zwardas nicht in der Meinung, daß sie bei Ausbruch des Kriegessich nicht als treue Bundesgenossen betragen werdeü, sondernnur, um ihrer Instruktion Genüge zu thun, laut welcher sie