Tagsatzung der Katholiken in Zug.
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von Bern, ward berichtet, daß er aus dem Arrest entlassen wer-den solle, wenn er sich unverdächtig halte, und falls ihm ge-länge, die Freiheit des Landvogtes Heinrich von Zug in Frauen-feld und des P. Ambrosi Püntiner, Statthalters, zu erhal-ten, so solle ihm auch gestattet sein, aus seinem Landgute zuwohnen.
Den Landvögten in den italienischen Bogteien sollte geschrie-ben werden, daß ihr Volk, wenn es noch nicht abmarschirt sei,sich zum Abmarsch bereit halte, und Mund- und Kriegsvorrathund Geld mitbringen solle, damit sie aus ihren eigenen Mit-teln können besoldet werden.
Zug beklagte sich dann, daß es allein die zu Hülfe gekom-menen 1000 Walliser und das Kontingent von Unterwalden er-nähren müsse, was ihm zu schwer falle, worüber aber nichtsbeschlossen wurde.
Endlich, da man vernommen hatte, daß die Stadt und Graf-schaft Baden bedrängt seien, so verordnete man dahin 2500 Mannund versprach, andere 1500 nachzuschicken; für die Verprovian-tirung sollten die Kriegsräthe in Baden sorgen, und da diesesich über die Insubordination der bei ihnen liegenden Soldatenbeklagten, so ward beschlossen, die Kantonsregicrungen zu bitten,daß sie ihnen Gehorsam empfehlen. '**)
Solothurn hatte nach dem Wunsche des Grafen dü Lüc einenfranzösischen Ingenieur von Meranville wegen Befestigung derStadt zu Rathe gezogen; da er aber äußerte, es würde25,000 Thaler kosten und überdieß noch 500 Arbeiter beschäf-tigen, so ward die Sache eingestellt. 145 )
Während der Tagsatzung zu Zug äußerte Lucern in einemSchreiben vom 19. Mai an seine Gesandten sein Bedauern
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