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Zweiter Band.
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Buch II Kapitel 11.

über die Uneinigkeit wegen Besuchung der Tagsatzung, so wiedaß Schwyz und Zug den verabredeten Angriff nicht gethanhaben, um die ganze Last des Krieges in die freie« Ämter undso wegen der Nähe von Lucern auf sie zu spielen u. s. w.

Am 18. Mai schrieb dann dü Lüc dem König, er habe sichsehr gefreut, aus dem königlichen Erlasse vom 12. zu ersehen,daß er die Instruktionen richtig vorhergesehen, welche der Kö-nig ihm geben werde, indem sein Benehmen ganz dem WillenSr. Majestät entspreche. Die uninteressirten Deputirten habeneine Tagsatzung zu Ölten vorgeschlagen. Bern habe geant-wortet, es werde sich an Zürich anschließen, und dieser Kantonhabe eingewilligt, jedoch möchte er vorerst die Gesinnungen derkatholischen Kantone kennen. Diese seien nun heute in Zugversammelt, sich darüber zu berathen. Er habe den Seckel-meister Glutz instruirt, was er in seinem Namen den Kantonensagen soll, welche dem Könige ergeben sind und die Rathschlägebefolgen, die er ihnen im Namen des Königs ertheilt.

Er werde sie bitten, vor Allem aus zu untersuchen, ob essich der Mühe lohne, wegen Erhaltung des Tvggenburgs dieganze Katholizität der Gefahr der Unterdrückung auszusetzen;dann wolle er sie auf die Fehler aufmerksam machen, welchesie begangen, seitdem man die Waffen ergriffen habe, und aufdie Mittel, die ihnen zu Gebote stehen, größere Nachtheile zuverhüten. Die Sache scheine ihm aber nicht leicht wegen derunter ihnen herrschenden Uneinigkeit, der Theurung der Lebens-mittel und wegen des Geldmangels, wodurch sie außer Standgesetzt werden, lange im Felde zu stehen.

Wenn man diese Schwierigkeiten nicht heben könne, so würdeer Allen rathen, nach Ölten zu gehen, und, um einigermaßendie Ehre zu retten, im Namen des Königs irgend eine unbe-

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