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Buch II. Kapitel II.
rathen, daß er sich einer so harten Forderung unterwerfe; lieberwollte er sterben, als so etwas thun, und an der Stelle derKatholiken würde er lieber in der Verzweiflung Alles aufs Spielsetzen; aber da er wisse, wie muthlos ihre Anführer seien, sokönne er von einem solchen Entschlüsse keinen guten Erfolg er-warten.
Er würde sich dadurch für die Folgen verantwortlich machen,und da er damit dem Könige einen schlechten Dienst leistenwürde, so werde er ihnen die jetzige Lage der Dinge, das Guteund das Böse, welches daraus entstehen könne, vorstellen undden Entschluß ganz ihnen selbst anheimstellen.
Wenn die Berichte, die er habe, richtig seien, so werden Zü-rich und Bern durch die Holländer berathen, und es wärewohl möglich, daß die Feinde des Königs die Absicht hätten,sich dieser beiden Kantone zu einem Einfalle in das obere Elsaßund in die Freigrafschaft Burgund zu bedienen. Sie versichern,daß die Unterhandlungen in Utrecht noch in weitem Felde seienund daß die Engländer nicht so gesinnt seien, wie man vorgebe.Der König wisse übrigens besser als jeder Andere, ob etwasWahres an diesen Gerüchten sei.
Wenn aber einmal die Katholiken unterjocht seien, so werdeZürich, welches seine Vergrößerung den Bernern werde zu ver-danken haben, ganz ihrem Willen folgen, und diese Fortschrittewerden den Kredit und die Frechheit des Schultheißen Willadingso vermehren, daß der König darauf rechnen könne, dieserwerde nichts versäumen, ihn zu beschimpfen und zu schädigen.
Der Graf sagt dann ferner, es komme ihm nicht zu, in dieGeheimnisse des Königs einzudringen; aber er müsse erklären,daß es ohne eine schnelle Hülfe mit der Katholizität in derSchweiz und damit auch mit der Anhänglichkeit an Frankreichzu Ende sei.
Wie er vernehme, arbeite man in Bern an einer Denkschrift,