Band 
Zweiter Band.
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Fernere Berichte von dü Lüc.

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durch welche man dem Erzherzog beweisen wolle, daß die Pro-testanten im Rechte seien; dann werde man den Grafen vonTrautmannsdorff anschwärzen und seine Abrusung init derDrohung, nicht mehr mit ihm zu unterhandeln, begehren.Man habe ihm selbst gerathen, die Katholiken zu einem ähn-lichen Schritte zu bewegen; aber et werde sich davor wohlhüten, denn das Benehmen des Grafen sei immer dem Königenützlicher gewesen, als seinem Herrn.

Endlich giebt er vor, Svlothurn sei in Gefahr, von denBernern belagert zu werden, damit der König Hülfe schicke,und schließt mit dem Berichte, die katholischen Deputirten seienzu ihm gekommen, und auf seinen Rath werden sie nun über-legen, ob sie sich dem Gesetze des Siegers unterziehen oder dasÄußerste wagen wollen.

Diesem Schreiben war ein zweites an den Markis von Torcpbeigelegt, worin gesagt wird, die Lage der Dinge in derSchweiz werde täglich ernster, und es nütze gar nichts, ver-nünftig mit Leuten zu sprechen, die der Vernunft nicht Gehörgeben und die Umstände nicht benutzen wollen. Es sei Sachedes Königs, zu untersuchen, ob es seinem Interesse angemessensei, diejenigen Kantone, welche ihm wahrhaftig zugethan seien,zu Grunde gehen zu lassen, und auf ihre Unkosten seine Feindezu vergrößern. Er habe Alles angewendet, die Katholiken vonErgreifung der Waffen abzuhalten. Sie gestehen, daß sieUnrecht hatten, ihm nicht zu folgen; aber das Übel sei nun ge-schehen und es bleibe nur übrig, zu untersuchen, ob man dasKönigreich in Gefahr setzen würde, wenn man die Armeen in

172 ) Der Herr Graf hatte ein schlechtes Gedächtniß, wenn er sich nicht mehrerinnerte, daß er den Katholiken gesagt hätte: Sie sollen nur kriegen;ob sie siegen oder besiegt werden, so lasse man sie nicht fallen. Aller-dings konnte man ihm dieses nirgends von seiner Hand geschrieben aus-weisen, aber die Abschiede der Katholiken haben es auf uns gebracht.