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Zweiter Band.
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Buch II. Kapitel ».

die ganze Eidgenossenschaft billig, nützlich und anständig, beson-ders aber für die 2 Städte rühmlich und vortheilhaft sein werde.Er wünsche also, zu vernehmen, ob er ihnen den Vorschlagselbst, oder durch das Mittel der Gesandten der unparteiischenOrte mittheilen solle.

Nachdem sich die Gesandtschaften der beiden Städte hierüberberathen hatten, ließen sie durch ihre beiden Sekretäre demHerrn de la Martiniere anzeigen, da die uninteressirtcn Ortebis jetzt alle Unterhandlungen geleitet und selbst die jetzige Tag-satzung ausgeschrieben haben, so könne man sie nicht ausschließen,ohne sie zu beleidigen. Man bitte also Se. Exzellenz um ihrferneres Wohlwollen, und daß sie sich dieses Geschäft fernerangelegenst empfohlen sein lasse.

Der Ambaffador, damit zufrieden, ließ noch Abends um 9 Uhrdie Abgeordneten der Uninteressirten auf den folgenden Morgenum 9 Uhr zu sich einladen.

Der Ambassador und- die neutralen Orte hatten wirklich vonden Popularständen gänzliche Vollmacht erhalten, den Friedennach ihrem Gutbefinden abzuschließen. 17 8 )

Die neutral genannten Deputirtcn erschienen nun den 21. um11 Uhr Morgens bei den Abgeordneten der beiden Städte mitder Vorfrage, ob man geneigt wäre, die Theilung der gemeinenVogteien vorzunehmen, wobei noch Herr Seckelmeister Glutzäußerte, man sei gesinnt, die 2 Städte wegen der gemeinenHerrschaften, welche sie im Besitz haben, zu betrachten, und essei die Meinung, daß jedem Theil das ihm zukommende Stückmit aller Souveränetät verbleiben solle, vorbehalten, jedes Pär-

So sagte es deutlich selbst der französische Ambaffador, nach dem lu-cerner Protokoll Bd. X. S. 232. »Allermaßcn Dero Instruction (der ka-tholischen Gesandten) dahin gehe, das Sie sein, des Herrn Ambassa-" dorcn und der of)nmteressirien los». Ohrten Herren Ehrengesandten»Rath und gut befinden deferiren sollen.»