Band 
Zweiter Band.
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Friedensunter Handlungen.

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rikularrecht, und daß die Religion und der Gottesdienst in«tat» gno bleibe.

Hierauf wurde geantwortet: „Man sei zufrieden, daß jedem„Theil das Eigenthum rations der Souverainitnt überlassen„werde, dessen was ihm durch erfolgenden Frieden wird zu-„ geeignet werden, in dem Versehen, daß durch solchen Frieden„unserer gethanen Heclsrstion und habenden mit Rechtens die„ Gebühr verschasset werde rsservatis rsserranlli."

Nachmittags um 4 Uhr überbrachten die neutralen Gesandtendem Ambassador diese Antwort, kamen aber bald wieder mitdem Bescheid zurück, der Herr Ambassador studire die Land-karten, um zu sehen, wie die Sachen einzurichten wären,„darbet es verbleibe."

Eine Stunde später kam der Landvogt Thorinann aus Auf-trag des Herrn Ambassadors, um anzuzeigen, daß der Berichtund die Antwort des Herrn Landammann Zwicki nicht wohlkönnen verstanden werden; der Ambassador glaube daher, eswürde Zeit gewonnen, wenn in Zukunft die Gesandten derbeiden Städte unmittelbar mit ihm unterhandeln würden. Erwünsche deßwegen, zu wissen, wohin die Gedanken beider Städteeigentlich zielen, und daß sie selbst Vorschläge machen, damit ersich darnach richten könne.

Die Gesandten erwiederten aber, sie können aus den schonangeführten Gründen nicht einsehen, wie man die uninteressirtenOrte bei Seite lassen könne; die Gesinnungen ihrer Ständeaber haben sie durch die gegebene Erklärung und die heute er-theilte Antwort genugsam eröffnet. Wenn nun Jhro Exzellenzdarüber eine Antwort geben oder Vorschläge machen wolle, sowerde man alsobald eine Rückantwort ertheilen.

Hierauf übergab der Ambassador eine Denkschrift, ’ 79 ) auf welche

*■">) Beilage Nr». XXXIVZellw. Gesch. I. 2.

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