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Zweiter Band.
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Buch II. Kapitel II

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die Gesandten antworteten: Da dieser Vorschlag den löblichenStänden nicht den geringsten Vortheil gewähre, so ersuchen ficZhro Erzcllenz, daß sie die Gesandten der 5 Orte vermöge,ihnen eine Antwort über die eingegebenen vier Punkte zu er-tbcilcn. Der Ambassador versprach es, bat aber, daß man ihmbis morgen Abends oder Freitags Zeit dazu vergönne, woraufihm die Dcputirtcn für seinen Eifer, den Friede» in der Eidgenossen-schaft herzustellen, danken ließen, dann aber beifügten, da sie sehen,daß die löblichen Orte durchaus nickt gesinnt seien, den Frieden zubefördern, indem laut der eingegebenen Denkschrift den beidenStänden anstatt eines Vortheils vielmehr Nachtheil vorgeschlagenwerde, so ersuchen sie Se. Erzellenz, die 5 Orte zu bewegen,bis Morgens 9 Uhr ihnen über alle vier Punkte einen Vorschlagzu machen, damit die bciocn Kantone nicht etwa zur Ungeduldgereizt werden; denn wegen der Kricgsopcrationen, die alleinin den Händen beider Obrigkeiten stehen, können die Gesandtenkeine Zusicherung geben.

Der Ambassador stellte sich sehr zornig über diese Antwort,und die Dcputirtcn der beiden Städte suchten ihn zwar zu be-sänftigen, blieben aber fest dabei, daß sie eine Antwort auf dievier Punkte begehren. Endlich, den 23., entsprachen die 5 ka-tholischen Orte dieser Forderung durch eine Eingabe, ,8 °) aufwelche die beiden Städte noch den nämlichen Tag antworteten,daß sie noch keine Rückantwort zu geben im Stande seien, weilman den vierten Punkt, das Toggenburg betreffend, nicht be-antwortet habe. '

Schwyz und Glarus behielten sich nun ihre Rechte vor; derGesandte des Abtes von St. Gallen aber erklärte, da man ihmniemals gesagt habe, warum er berufen sei, anck bis anbin

"Äro. XXXV.