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Zweiter Band.
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Frieden su nterhandlungen.

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auf gesetzlichem Wege nichts an ihn gelangt sei, so werde ernun die Sache an Se. hvchfürstliche Gnaden berichten und seineAntwort und Instruktion erwarten. Den 25. Brachmonat ga-ben dann die reformirten Stände den katholischen eine Noteein, welche die Forderung enthielt, daß sie entweder den Ge-sandten des Abtes dazu anhalten, daß er eine schleunige, positiveAntwort ertheile, oder daß sie sich erklären, weder setzt noch inZukunft sich des Abtes mehr anzunehmen und ihm weder di-rekte noch indirekte Hülfe zu leisten.

Der fürstlich st. gallische Abgeordnete erwiederte nochmals,daß er über so wichtige Punkte ohne Befehl seines Herrn keineAntwort geben könne, daß er aber durch einen besondern BotenBefehle einhole. Gleichzeitig anerboten sich die katholischen Kan-tone, dennoch über den Frieden zu unterhandeln, worauf auchdie reformirten Städte den 27. ihre Bereitwilligkeit, ferner zuunterhandeln, erklärten, sedoch solche an die Abtretung derGrafschaft Baden, eines Bezirkes des untern freien Amtes,der Bestimmungen wegen paritätischer Stimmen u. s. w.knüpfen.

Nun fing man allmälig an, sich zu nähern. Den 29. Brach-monat 1712 übergaben die 5 katholischen Orte ihre Erklärung,auf welche aber die 2 Städte den 30. eine andere in Formeines Ultimatums übergaben, welche größere, wahrscheinlichdurch die Ankunft des Rathsherrn Hirzel von Zürich veranlaßte,Forderuugen enthielt. I83 ) Die katholischen Orte ließen daheram nämlichen Abend durch die uninteresfirten Deputirten er-klären, daß sie, wenn dieser Vorschlag als ein Ultimatum an-zusehen sei, nicht daraus antworten können, ohne vorher ihre

’") Beilage Rro. XXXVI.>") Beilage Nro. XXXVII.Beilage Nro. XXXVIII.