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Zweiter Band.
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Buch 11. Kapitel II.

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solle eine Verlängerung des Termins zu bewirken fachen, waöHoffnung gebe, sie werden sich eines Bessern bedenken. î07 )

Schon den 18. Heumonat traf in Aarau ein Läufer vonUnterwaldcn ein mit einem Schreiben an die unintcreffirtenOrte, worin erklärt wird, „daß sie diesen löblichen Orten Zürich„und Bern vorgeschlagene Friedcnspunkte keineswegs annehmen„können, sondern die fachen dem hochen Himmel und dessen„allgewaltigen disposition anheimb gestellt haben wollen,"worauf beschlossen wurde, daß Landaimnann Zwicki dieses denStänden Zürich und Bern und Landammann Gallati denen vonLuccrn und Uri mittheilen solle. 208 J

Den 20. erschienen die Gesandten der unintereffirten Orte beidenen von Zürich und Bern und eröffneten ihnen, daß sie vondem Ambassador zu ihren Handen folgende Mittheilung erhaltenhaben: Die drei Länder Schwpz, Unterwaldcn und Zug habenden Frieden noch nicht angenommen; zu Schwpz rede zwar derMagistrat noch davon, finde aber kein Gehör; zu Zug sei derMagistrat abgesetzt und in Untcrwalden sei Alles unruhig, jaes sei zu besorgen, daß Lucern und Uri ihr Volk kaum werdenzurückhalten können; es zeige sich aus Allem, daß die Obrig-keiten das Eine versprechen, das Volk aber etwas Anderes thunwerde. Allervorderst sollte man suchen, durch das Mittel derkatholischen Kantone den Nuntius, von dem alle diese Unord-nungen ausgehen, auf andere Gedanken zu bringen; denn wenndieses so fortdaure, so sei zu besorgen, daß der Kaiser sich nochin die Sache mischen möchte, in welchem Fall seinem König dieHände so gebunden wären, daß er den zwei Städten keineHülse mehr leisten könnte; er bitte daher, mit allen fernernOperationen inne zu halten. 2 "^) Über diese Verhandlung ist

»’) Bd. X. S. (»4-70.

A. a. O. S. 12 !

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