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Zweiter Band.
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Bach tl. Capitel ai.

Sie beweisen dann noch, daß sie bei Anlaß des Durchzugsdes Generals Mercy immer auf Satisfaktion gedrungen haben,und daß sie an den Transgressionen bei Toulon und in Flan-dern keinen Antheil gehabt, weßwegen sie ihn bitten, sie mit Vor-würfen zu verschonen.

Schon den 5. Hornung 1715 erwiederte der Ambassador, daßer mit der Redaktion des Herrn Keller nicht übereinstimmenkönne, wenn sie so sei, wie sie es ihm melden. Der Bundzwischen dem König und den Kantonen bedürfe keiner Erneue-rung, denn seine Dauer sei auf seine Lebenszeit und 8 Jahrenach seinem Tode bestimmt. Es sei setzt darum zu thun, für denPrinzen, der ihm nachfolgen werde, eine Abrede zu treffen, umihn an die Stelle des verstorbenen Dauphins zu setzen. Erbitte also, den 3. Art., den er hier beifüge und den er auch habeins Deutsche übersetzen lassen, damit Alle ihn verstehen, genauzu untersuchen.

Seine Bemerkungen, die er in zahlreicher Gesellschaft demHerrn Keller gemacht habe, seien anders, als sie solche aufge-faßt zu haben scheinen. Der 3. Art. lasse den Parteien die Frei-heit, den Bund nach dem Tod des Nachfolgers von Sr. Ma-jestät zu beschwören, und er habe nur aus Eifer für dieKatho-lizität ihnen bemerklich machen wollen, daß, wenn irgend einerder Nachkommen des Thronfolgers Sr. Majestät an dem GlückeDerjenigen, die unsere Religion bekennen, weniger Antheil nähme,als an den.zeitlichen Interessen seines Königreichs, derselbe denBund vielleicht aufgeben und sich nicht mehr für verpflichtethalten würde, ihnen Hülfe zu leisten, vorausgesetzt, daß dieProtestanten von ihrer Übermacht Gebrauch machen wollten, diesie immer haben werden, auch wenn sie in den Zustand versetztwerden, in welchem sie vor dem letzten Kriege waren; denn ermüsse ihnen sagen,.daß Se. Majestät nicht die Absicht habe, dieProtestanten zu vernichten, sondern nur die baldige Herstellung