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Zweiter Band.
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Die Tagsatz »ng in Solo thu rn. 473

fahr lauft, dem eigenen Interesse aufgeopfert zu werden. Siesollen nicht erschrecken wegen seiner Abreise, denn wer auch seinNachfolger sein möge, so werde er mit dem nämlichen Eifer, wieer, ihre Herstellung in den alten Zustand besorgen; denn dassei der Wunsch des Königs und jeder Gesandte habe nur dieBefehle des Königs zu vollziehen.

Vor drei Tagen seien die beiden Stadtschreiber bei ihm ge-wesen, woraufhin er das Projekt des Reverses gemacht habe,welches von Herrn la Martiniere abgelesen und von allen löb-lichen Orten und der Republik Wallis gutgeheißen worden sei.Er werde nun diesen Reversbrief ganz ausfertigen, noch ein Malvorlesen lassen, und dann werde man, ohne eine Kopie davonzu behalten, ihn mit den Siegeln aller Gesandtschaften versehen,verschließen und hinter den Kanton Lucern legen, mit dem Be-ding, daß er nur unter allgemeiner Bewilligung eröffnet werdensolle. Nun sollen sie, die Herren Gesandten, noch den letztenAufsatz des Bundes erdauern, und wenn sie noch einige Bemer-kungen .zu machen hätten, sie ihm mittheilen.

Den 2. und 4. Mai berieth man sich wieder über verschiedeneArtikel des Bundes; mit wenigen Ausnahmen aber wurde dasganze Projekt genehmigt. Überdieß aber wurde noch ein Memo-rial an den Ambaffador beschlossen, um für die Offiziere, die inbillets de subsistance bezahlt worden seien, Entschädigung zubegehren, so wie auch für die Offiziere des abgedankten Regi-ments Pfyffer, und der Ambaffador wurde um seine Verwendungfür diese beiden Gegenstände gebeten. Nachmittags wurde be-schlossen, den Ambaffador fragen zu lassen, wenn es ihm gelegenwäre, daß die Tagsatzung die Vorlesung des Reversbriefts an-hören und vernehmen könnte, auf welche Art die Verschließungdesselben zu bewerkstelligen sei, damit dadurch die katholische Eid-genossenschaft möge getröstet werden. Der Graf erwiederte, daßer gewünscht hätte, die Eidgenossen hätten keinen Reversbrief