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Buch II. Kapitel IV.
wollte, durch ihren vielvermögenden Einfluß sich bei dem Bischöfezu verwenden. 3I )
Den 19, Brachmonat schrieb der Ambaffador dem König, daßgestern Abends der Herr de la Martiniere von Bern zurück-gekommen, und dieses Schreiben, so wie eine Abschrift des Briefesan den Bischof von Basel üherbracht habe, die er beide demKönige beilege. Er vermuthe, Se. Majestät werden schon wissen,daß ihn der Schultheiß Dürler von Lucern auf Bitte derDepu-tirten des Bischofs beschworen habe, sein Ansehen in die Waag-schale zu legen, um Bern von Thätlichkeiten abzuhalten. Manhabe ihm dabei ein von der Hand der Deputirten des Bischofsgeschriebenes Memorial übergeben, um ihm zu beweisen, daß erdiesen großen Zwist zur Zufriedenheit beider Parteien beseitigenkönnte, und ihn versichert, daß man den Bischof sowohl von denSchritten, welche der Schultheiß Dürler bei dem Ambaffadorthue, als von des Letzter» Bereitwilligkeit, den Katholiken nütz-lich zu sein, in Kenntniß setze.
Dann wiederholt er die Erzählung der ersten Sendung seinesSekretärs nach Bern, welche der König schon gebilligt habe,und fährt hierauf fort: Da er Geneigtheit gefunden, die Be-weise der königlichen Gnade mit Ehrfurcht aufzunehmen, so habeer den la Martiniere zum zweiten Mal nach Bern gesandt.Er müsse nun dem Könige berichten, daß einer der Deputirtendes Bischofs in Lucern zurückgeblieben sei, unter dem Vorwand,den Erfolg der Unterhandlungen abzuwarten, von deren Gangder Ambaffador den spanischen Gesandten täglich unterrichtete.Als aber dieser Deputirte, genannt Schnorff, der an den Grafenvon Trautmannsdorff verkauft sei, gesehen, daß die Berner sichanders benehmen, als er erwartet hatte, so habe er, da er nichtwollte, daß die Katholiken dem König ihre Ruhe zu verdanken
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