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Buch 11. Kapitel 111.
die der Ambassador nur dadurch zu Stande bringen konnte, daßer viele Bestechungen anwandte, welche er selbst auf 234,330 Livresberechnete.'^) Die katholischen Orte hatten seit einer Reihevon Jahren sich aufs Bestimmteste überzeugt, daß die refor-mirten Stände ihre Religion.vertilgen wollen, vbschon diesenkein Gedanken daran kam. Sie glaubten aber, durch ihreStärke und die Hülfe fremder Mächte die Reformirten besiegenzu können. Als sie aber durch ihre eigene Uneinigkeit und ihreschlechten Maßregeln unterlagen, und das durch die Geistlichkeitfanatisirte Volk seine Waffen gegen seine eigenen Obrigkeitenwandte, fielen diese in einen solchen Unmuth und Hülflosigkeit,daß sie sich allen Täuschungen des Ambassadors preisgaben undeinen Bund schloffen, der sie an Frankreich ankettete. Der Am-bassador aber erhielt dafür zur Belohnung von dem König denMarsch allsstab.
Wertes Map il es.
Nachträge von weniger wichtigen Unterhandlungen desGrafen dü Lüc- Sein Haß und seine Rachepläne gegenden Schultheißen Willading und gegen Bern.
Schilderung der Feindseligkeit des Grafen dü Lüc gegen Vern und den SchultheißenWillading durch feinen Briefwechsel. Vorschlage einer Vergütung an die prote-stantischen Invaliden. Truppenwerbungen von Holland. Wegen Falschmünzern.Der Graf dü Lüc sucht durch spitzfindige Fragen und später in dem Streit zwischenLern und dem Bischof von Basel den Schultheißen Willading zu verfänglichen Äuße-rungen zu bewegen, was ihm aber nicht gelingt. Der König August von Polenbegehrt Truppen. Man müsse den Landammann Püutiner und seinen SchwagerSchmid gewinnen oder sie zu Grunde richten. Bern suche, den Bund mit Frank-reich aufzuheben, um sich ganz mit den Generalstaaten zu verbinden. Der Graf
Vuillennn bei Müller X. S. 639, Note 428.