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Buch >>. Kapitel IV.
behalte. Der Herr Bevollmächtigte solle wohl bedenken, wärmnder Herr Schultheiß von Roll von Solothurn seine Güter imNeuenburgischen verkauft habe; ferner sei zu wünschen, daß derKönig sein Bürgerrecht mit Bern erneuere, damit Neuenburgdann auch nachfolgen müsse. Endlich solle man Herrn Bergeon 5Ö )der königlichen Gnade empfehlen.
Auf der Tagsatzung in Baden sagte der Ambaffador denGesandten von Zürich und Bern, die ihm den 19. Heumonateinen Besuch abstatteten: „Die katholischen Kantone, welche durch„die Präpotenz der evangelischen Orte schon ihr Land verloren„haben und in Gefahr stehen, auch ihre Religion zu verlieren,„wollen sich lieber fremden Mächten unterwürfig machen, und„haben sich bereits in diesem Sinn an den König von Frank-reich gewendet."
Diese Äußerungen und die Berichte, welche die Berner er-halten hatten, schienen so wichtig und weitausseheud, daß sie ihreGesandten beauftragten, sich mit den zürcherischen zu berathen,wie man sich benehmen wolle, um den Ambassador zu gewinnen.Einstweilen theilte man Alles dem englischen Gesandten vonStanian mit, und Bern ließ eine Denkschrift abfassen, in welchervorgestellt wird, daß Zürich und Bern wegen der Streitigkeitenim Toggenburg genöthigt gewesen, einige Truppen aufzustellen;zugleich aber haben sie Abgeordnete an die katholischen Ortegeschickt, um sie zu versichern, daß dabei keinerlei Absicht gegensie obwalte. Dessen ungeachtet haben die 5 alten katholischenOrte die Stadt und Grafschaft Baden, Mellingen und Brem-garten militärisch besetzt, was dann den vorjährigen Krieg ver-
5S J Wahrscheinlich Johann Michael, fürstlich neuenburgischer Staatsrath, derltil>a einer der Gesandten war, das Bürgerrecht mit der Stadt Bernzu erneuern. Leu.s, j Exe. Bd. V. S. 190.