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Buch II. Kapit el IV.
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eingeladon habe, forderte Zürich die Abgeordneten von Bern auf,wenn ihnen etwas Näheres über die acht Artikel bekannt wäre,von denen Zürich und Andere, wahrscheinlich aus der gleichenQuelle, Mittheilung erhalten haben, es zu eröffnen.
Bern erzählte nun umständlich, wie seit dem Frieden vonAarau die katholischen Kantone sich öffentlich geäußert haben, eskönne, müsse und werde nicht so bleiben; auch haben sie sich nichtgescheut, fremde Mächte um Hülfe anzurufen, und sich so vielbei dem französischen Ambassador bemüht, daß er bei allen An-lässen zu verstehen gegeben, die Sachen können nicht in ihremjetzigen Zustande verbleiben.
Sowohl aus dem Bunde der katholischen Kantone mit Frank-reich, als auch aus dem Abschied von Solothurn, den mündlichenÄußerungen von Staatsmännern und aus dem Briefe des Am-bassadors vom Hornung dieses Jahres an Lucern erhelle esgenügend, daß Verabredungen gegen die evangelischen Ständegemacht worden seien; ja im Bunde selbst haben die katholischenKantone ihre Souveränetät vergeben und den König als ihrenRichter anerkannt.
Vergleiche man diese Thatsachen unter einander, so werdensie sich gegenseitig beleuchten, und die Ächthcit der angeführtenacht Artikel gehe daraus hervor. Zwar betrachte sie Bern nurals Vorschläge, über die man sich vereinigte, die zwar noch nichtabgeschlossen worden seien, aber, wenn Gott es nicht verhindert,hätten sollen ausgeführt werden. 74 )
Nach diesem eröffneten alle Gesandten ihre Instruktionen, diegleichlautend dahin giengen, sie sollen sich erkundigen, aus welchem
’*) Zu den Leitungen Gottes, welche die Ausführung hinderten, zählte derSchultheiß neben der Abneigung Österreichs gewiß vorzüglich den TodLudwig's XIV., dem man seit dem Monat Mai entgegensah, da erseit jener Zeit bis zu dem den I. Herbstmonat erfolgten Tode sichtbarabnahm.