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XX111.
Schreiben des Kaisers Joseph l. an den Kanton Zürich.
Den 24. März 1710.
Aus dem Land IV, S. 246.
Joseph
Ohngeachtet daß die zu schidenlicher Beplegung der Toggen-burgischen mißhelligkeiten, allerseiths beliebte vnd angefangncNvclistioii zu unserem besonderen Leidwesen (wir stellen dahindurch wetzen schuld, unzeitig abgebrochen worden, So hat unßdanach die von Eüweren, vnd denen Bern vnd BaßlcrischenMédiations Gesanten, nicht allein denen Cath. Mit Aleclistoivnden 31 8 l)r , Sonder auch unserem Potschaffter Franz Ehrenreichvon Trautmansdorf den 2. 8t. N. süngsthin beschehnen erkleh-rung in der zuversichtlichen hvfnung gelassen, daß mann ermeltemißverstcndtnußen, annoch wie wir es verlangt hatten infreündlichkeit zu haben beflißen sein wurde. Vnß befremdetdanahen nicht wenig daß erschallene gerücht, ob soltc von Euchvnd dem ohrt Bern, ein schluß gemacht worden sein, wordurchdie Toggenburg. vnderthanen, sich under Versicherung Eüwerervnd anderer hilf, so wohl der Toggenburgischen Schlosseren,wann Sie es Ihnen dienlich zu sein erachten zu bemächtigenalß auch under sich zusammen zu kommen, vnd mit außschließungdeß gefürsteten Abte» in Pollitischen, auch civil vnd Ciiminalfachen, neüwe Gesatz vnd ordnungen, mithin ein gantz nenweRegierung einzurichten angereizt worden, nicht änderst alß wannunsere, vnd deß Reichs Gcrechtsamme auf gemelte Graffschafftfollig erloschen, oder nicht wehrt weren, daß darüber von Euchdie geringste rellcction oder ficht genommen werde; welcheswie es mit vbgedachter vnscrem Bottschaffter beschehencn «»zeig,