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Zweiter Band.
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ged. Ohrt haben vielfältig in London und Amsterdam zu ihrerHandhabung solliciert, um durch deren Minist,-i zu Wien denFürsten von 8t. Gallen zu einem Vergleich zu vermögen, aberIhr Ext™ haben ihnen sagen lassen, daß wan er das Mindistevon seinen Rechte» «edieren würde, sie alle Mittel anwendenwerde, damit der Abbt von 8t. Gallen von der Eidgen. Pund-nuß ausgeschloßen werde.

Beyltebend hat Hvchg. Hr. Ambassador die Kvnigl. Intentionerörteret, wie snbstanzftd; folget: belangend die Pensionen undandere Schuldigkeiten verspreche Hr. Ambass. daß sein ernamßterNachfahrer Hr. Margnis d'Avare)' das nöthige Geld zu Parisempfangen, und nit allein die Verlegene Pensionen, sondern alleEidgcn. Ansprachen bey seiner Ankunft bezahlen werde, in Be-dencken wegen erschöpften ærary es nicht geschwinder wird ge-schehen können.

Darauf sich der Cathol. Ohrten Ehrengesandte (mit ihremAusschluß) schon erklärt, daß man billicher Maaßen auf dieKonigl. Parole trauwen solle, weilen Jhro May. dem Hr.Ambas., laut eingelegten Gewaltbrief, völlige Gewalt gegeben,und versprochen aus Konigl. Parole alles zu halten und zu voll-ziehen, was Er in dero Namen versprechen werde, also keinMißtrauwen zu schöpfen.

Was den Punkten der Mortalitæt in den Garnisonen anbe-langt, weilen dies in kein Tractat begriffen, so könne es setz-under nit angenomen werden, der Konig seye aber gerecht, derKonig verspricht, wie vor, diesem die begehrte beybricfen zugeben.

Beede Vor Orthen werden gar nit in der Alliantz angenom-men werden, sie haben das Abgenommene restiwiert, oder dasanerbothene arbitrinm angenomen. Der König will einen Ver-sichernuß- oder Garante-Brief den Katholischen zukomen, lassenund zu Lnzern einhändigen, doch mit dem Geding, daß die Hrn.Eydgenvffen denselbigen nach Willkuhr aufsetzen werden, darzu