5 E. e n 3 2 5 8. 3 2 2.
Andrea da Sieſole. Coſini da Sieſole G. Bellino. Doſſo. Bramante ꝛc. 89
Seine erſten Arbei en, das Bildniß der Maria zu St. Giuliano, und derheiligen 1 eee. Grimaniſchen Hauſe zu Venedig ſiehtman zwey Landcharten mit den Bildniſſen des Ptolemaͤus, Strabo, Plinius undTenponins Mela; und in dem Loredaniſchen, das Bildniß eines Loredano auf einemStuhl bey Tiſche ſitzend, und um ihn ſtehen ſeine Sohne und übrige Familie.
Ju nicht geringer Ehre gereicht es ihm, daß Titian ſein Schuͤler geweſen, wel-deer ein groſſes Bachus Fest, 5 Bellini ungeendet fuͤr den Herzog von Ferrara 7585 lb, vollends zu Stande brachte, indem er eine ſchoͤne Landschaft hinzu ſetzte. Die85 erhielt nachgehends der Cardinal Aldobrandini, von dem es an den Konig vonMögen ekommen. Sein Name ſteht mit der Jahrzahl darauf: Johannes Bellinus
AIV. Er war von jedermann wegen ſeines guten Herzens geliebt, und hatteſichauswärts einen groſſen Nahmen erworben. Der beruͤhmte Dichter Arioſt war ſeinduter Freun und hat ſeiner daher mit Lobe in dem Orlando gedacht.
E quei, che furon a noſtri di, e ſon oraLeonardo, Andrea Mantegna, e Gian Bellino.
Er wurde nedan Kut Reiſe n
r E Sſtarh 85 St.
li K berbſt ſeinem Bruder Gentilis, der nicht ſo beruͤhmt geworden, abeach Conſtantinopel gethan, um fuͤr den tuͤrkiſchen Kaiſer zu malen, in
Giovanni und Pauli begraben. Er erreichte das neunzigſte Jahr, undgefahr um das Jahr 1518. ü
38. Doſſo di Ferrara.Do
oſſo war aus Ferr ürtig. Er malte ſowohl auf naſſem Kalk, als in Oel, und105 ſich bornämlich in. Ne In der Domkirche zu Ferrara und inherzoglichen Pallaſte daſelbſt, ſtiftete er ſeines Namensgedaͤchtniß. Der Dichter5 70 erwehnet ſeiner vermuthlich aus Dankbarkeit, weil er ihn gemalt hatte. Beygebohe en feiner Arbeiten half ihm Baptiſtaſein Bruder. Er 3 das 3biel geen, und erreichte ein hohes Alter, in welchem ihn Herzog Alfonſo, fuͤr den ergearbeitet, unterhielte. Man weiß daß er nach dem Jahr 1536. noch gelebet.
39. Bramante d' Urbino.Der
icht weit droſſe Baumeiſter Donatus Bramante Lazzari war 1444. zu Caſtel durante1 weit von Urbino, 5 bürgen Eltern gebohren. Sein Vater that ihn 1755gröſer, m Maler Fra Bartolomeo genannt, in die Schule; er bezeigte aber eine 1 8E ere eigung zur Baukunſt, weswegen er ſich nach Mayland zu dem Baum. 8des Ile begab, der eben einen Tractat uͤber den Vitruvius ſchrieb. Bey Gelegenheimit Jubehahres zog er A. 1500. nach Rom, um die alten Reſte der Baukunſt daſelbſtGesch teiße zu ſtudiren: bon da gieng er nach Neapel, wo er Proben ſeinerdeb ilchkeit an dem Bau des Kloſters della Pace, und dem Pallaſte Cornetti 5tief, wo's am dadurch in einen ſolchen Ruf, daß ihn Pabſt Jultus i nach Rom 58 wo er den vaticaniſchen Pallaſt vergroͤſſern, und das Stuͤck zwiſchen dem bishe-er 8 Pallaſt und dem Belvedere durch ein neues Gebaͤude verbinden mußte, welchesvon& vermittelſt zweyer uͤber einander geſetzten gewoͤlbten Gaͤnge that, deren einerMop iſcher, der andre von doriſcher Ordnung iſt. Die Kirche St. Pietro inſeineltorie fuͤhrte er nen auf, und es iſt ſchade, daß nicht auch zugleich das Kloſter 905run iße vollendet wurde. Zur Kirche St. Maria di Loretto machte er die Zei
a nach welcher Sanſovino darauf den Bau vollführt.
Ul. Sauptth. VII. Band. M Nach