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Siebender Band.
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Andrea da Fieſole. Coſini da Sieſole G. Bellino Doſſo. Bramante ꝛc. 91keit, den Fi g B eben, die Farben ſoguren ſolche Verkuͤrzungen, und ſo artige Gewaͤnder zu geben, di.ſunft zu vertreiben, ſo weich und fleiſchigt zu malen, daß er in dieſem Theile der Ma-len allemal der erſte bleibt. Seine Compoſition war auch vortreflich. Der Dom inarma, und viele andre Gemelde eben daſelbſt, ſind die beſten Beweiſe davon.

Unter den groſſen Werken iſt der Dom unſtreitig des Malers wichtigſte Arbeit:ſabſt nur zu bedauern, daß der Kirche das gehoͤrige Licht fehlt, und daß die 7ſich durch die Zeit und Feuchtigkeit ſehr ſchadhaft geworden. Unterdeſſen wir 5 86 allemal einen Begrif von der Compoſition, aus den davon vorhandenen Kupfer am 1 en können. In ermeldter Stadt malte er ferner zu St. Giovanni eine Him-ſlaarth aria, desgleichen zwey Altarblätter mit Oelfarben, auf deren einem ſich diele Figur eines todten Chriſtus, mit vielen Engeln und Heiligen, deren fluͤchtige085 nichfaltige Gewänder man bewundert, befindet. Bey den Capucinern ver-wegen er auf naſſem Kalk einen engliſchen Gruß, welches Bld man nebſt der Mauerei geh eines nothwendigen Baues auf eine andere Stelle verſetzt hat; zu St. Antoniodes henlaria, nebſt der Maria Magdalena, und einen Engel: und endlich den wegenlern horlichen Colorits ſo berühmten Hieronymus, welcher von den italianiſchen Kuͤnſt-beſucht wurde, um das Colorit darnach zu ſtudiren.Er verfertigte eine Venus und eine Leda, von denen Julio Romano ſagte daß5 1 g echen Colorit geſehen. Fuͤr den Herzog von Modena malte er die beruͤhm-ri ſtnacht, nebſt andern herrlichen Stuͤcken, welche jetzt in der Dreßdner Gallerieind.

6 Die gedac te Chriſt s Corregio iſt von jeher das Augenmerk der Kenner undmünster e n 1 denn Chriſtkinde einen ſolchen Schein gegeben,Ng das Bild auf eine unnachahmliche Weiſe erleuchtet wird. Es iſt zu verwun

wie ſchön und friſch ſich die Farben bis auf dieſen Tag erhalten haben.

Als er einſt be ei ihrli kheit iner gewiſſen Frau, Catharinav einer gefährlichen Krankheit von einer g Frau, Cachan wohl gewartet wan, ſchenkte er ihr nachgehends ein Bild dieſer heiligen Ca-Sanna wofür ſie viel Geld erhielte. Es kam ſolches darauf in die Borgheſiſchemmlung, wo es noch gezeiget wird.Etwine

empfieng fuͤr eine Arbeit einſtens ſechzig Goldkronen, und zwar in Kupfer-

ein% und als r ſolche Laſt ſelbſt nach Hauſe tragen wollte, erhitzte er ſich und fiel in

ene eber, woran er 1534. im vierzigſten Jahr zu Correggio verſtarb. Er war aufKunſt nicht ſtolz, und lebte ſehr ordentlich und ſparſam.

Er war ſo beſcheiden daß er ſtets bedauerte, daß er der Natur und der Wahr-10 der Sachen nch 5 5 5 konnte. Seine meiſten und beſten Werkea ler 5 4s Jahr 15 12. gemacht. Es iſt zu beklagen, daß dieſer groſſe Kuͤnſtler ſein

icht hoͤ

rei her brachte, und die Welt nicht mit mehrern Schaͤtzen ſeines Pinſels be-geber konnte. Ein Florentiniſcher Edelmann Fabio Segni machte folgendes Sinn-cht auf ſeinen Tod:

Huius cum regeret mortales Spiritus artusPictoris, Charites Supplicuere lovi:

Non alia pingi dextra, pater alme, rogamus,unc praeter nulli pingere nos liceat.

Annuit his votis ſummi regnator Olympi

d iuvenem ſubito ſidẽera ad alta tulit,

Ut poſlet melius Charitum ſimulacra referrePraeſens, et nudas cernere inde Deas.

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