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Siebender Band.
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del Sarto, und Pordenone. 5 3beer alle ſeine Krafte an ind malte mit auſſerſtem Fleiſſe einen Johannes den du-fer, um 4 e Hof zu ſchicken; wie er das Bild aber 115 Juhtbatte, ſahe er ſich aus Noth gezwungen, es zu verkaufen. a eneg. begab er ſich nebst ſeiner Familie von Florenz nach Lucca, wo er in ei 5 5 0dankloſter viele Wohlthaten empfieng, wofuͤr er ihnen zur Dankbarkeit einen 115

hriſtum, die Heimſuchung Eliſabeth, und auf Leinwand ein Angeſicht Chriſti malt.welches für eines ſeiner beſten Stuͤcke gehalten, und ofk von andern 1.fee, Darauf begab er ſich wieder nach Florenz, und verfertigte viele 185 15groſſe Gemaͤlde, die er mehrentheils gleich wieder aus Noth verkaufte, weil es ih 1allemal am Gelde fehlte. Wie er nun auf dieſe Art ſein Leben einige Jahre erach zugebracht hatte, mußte er endlich 1330. im zwey und vierzigſten Jahre an f NPe geben, welche die deutſchen Kriegsvölker aufs neue in Florenz ee, gabeten. wer wurde von jedermann, auch ſogar von ſeiner Frau, der zu gefallen er g 55 ſein Glück in Frankreich aufgeopfert hatte, verlaſſen. Einer ſeiner Schuler ſetztein folgende Grabſchrift aus Dankbarkeit:

Admirabilis ingenii Pictori teribus illis omnium iudicio comparando: Do-

i Senii Pictori, ac veteribus illis iun i 10

minicus Contes Diſcipulus pro laboribus in ſe inſtituendo ſuſceptis, grato ani-mo poſuit. Vixit An. XLII. obiit MDXXX.

Er war ein ſo vortreflicher Copiſte, daß der Pabſt das 5 1 1

ſchenkte v bael durch ihn copiren ließ, und dem Herzog von Mantua als 9 10

akte Julio Romano ward ſelbſt dadurch bekrogen„ und hielte es wurklich dafuͤr,e Vaſani ihm aus der Art des Tuches zeigte, daß es zu Florenz gemalt ſey.

46. Gio v. Anton. Licinio di Pordenone. 86% Giov. Anton Lieinio, gebohren im Jahr 1484. bekam den Zunahmen von einemweburteorte dem Enel aden im Friaul. Er verwandelte ſeinen 1betten Leinio in Regillo, weil er ſeinen Bruder, der ihn mit einem Schuße 8rin 0 ich haßte. Andere nennen ihn auch Cuticello. Die Natur war ſeine Fuͤ 5zh un er hatte weiter keinen Lehrer, als daß er ſich bemuͤhete, dem ntua 15 ö Er malte hauptſaͤchlich auf naſſem Kalk, wovon man vieles 1 195 8Venedig r cenza ſiehet. Seine Erfindungen ſind ſehr gut, er eiferte 9mit dem Titian in die Wette.

JV*.— nder, und Pordenone trug beſtaͤn-dig, aus Keriethen darüber in Feindſchaft mit einander, un 4 8 55 dus Furcht eines che einen Degen. Einige zogen ſeine 1 1 7 Litianmalen allein wenn jener gleich ein ſchoͤnes lebhaftes Colorit, und eine edle Manier zuRana hatte, ſo behauptet letzterer doch bey wahren und unpartheyiſchen K ennern den

. In em Kloſter zu Udine verfertigte er einen engliſchen Gruß zum Altarblat-Mit elches man fuͤr eines ſeiner beſten Stuͤcke hielte, und ein Bild von Peter dem

9 ver. Ferner bemalte er das daſige Rathhaus ganz von auſſen auf naſſem Kalk.dauern, dig malte er auch verſchiedne Palläſte auswendig; es iſt in der That zu besgen sit aß durch dieſe wunderliche Mode, ſo viele Werke der Kunſt verlohren gegan-groſſ d ſer an muß ſich billig wundern, wie die Liebhaber darauf fallen konnten öaus ſahe ier an ſolchen Sachen arbeiten zu laſſen, deren kurze Dauer ein jeder vor-

bare leate daſelbſt eine Kapelle in St. Rocco, und den Saal de Pregadi. Porde-

0. itian neidiſch warenamit ſo viel Ehre ein, daß ville 2 auf den Titian neidisch 1 5