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Siebender Band.
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da Feltro. Marco und Nicolao aus Calabrien. Mazzoli. 101geliebten*

reund in An. 1527. verlohren hatte, verließ er Rom wegen der da-ligen An ſohe 3 Neapel, wo er aus Mangel der Liebhaber, 75ungers ſterben mußte. Er arbeitete fuͤr einen ſchlechten Maler, um nur etwa 18verdienen. Die Noth trieb ihn ſein Gluͤck weiter zu ſuchen, weswegen eren 5eſſna gieng Daſelbſt hegte man mehr Achtung fuͤr ſeine Geſchicklichkeit, 3mhm viele Arbeiten auf. Man verlangte ſo gar von ihm die Lauten ene Laieumphbogens für Kayſer Carl V. der ſiegreich von Tunis zuruͤck kam, und ſeine 1 0dung erhielte vollkommnen Beyfall. Er verfertigte auch eine Kreutztragung, womer viel Ehre einlegte, und wuͤrde genug zu thun gefunden haben, wenn ihn nicht 15Schickſal gleichſam dem Tode entgegen gefuͤhrt haͤtte. Er hegte einen E 0dcn wieder zu ſehen, theils aus Neigung zur Kunſt, welche zu der Zeit 5 0böchſten Flor war theils weil ſeine Geliebte ihm anlag, wieder dahin zuruͤck zu r hren.du dem Ende erhob er ſein Geld aus der Bank, zog die ausſtehenden Schulden ein,und machte ich reiſefertig. Aber ſein treuloſer Bedienter, den er bereits lange ge-be faßte den boßhaften Anſchlag ihn zu erdroſſeln, um ſich der vielen Baarſchaf-emaͤchti

igen. Polydor wurde alſo jaͤmmerlich ermordet, und im Jahr 1543.iu Meſſina begraben.

48. Roſſo.

von eiae, ein Florentiner, iſt uns blos ſeinem Zunahmen nach bekannt, den er platteron ſein

eltrothen Haaren erhielt. Er war 1496. gebohren, und lernte die Kunſt von

beg col, durch bester gane nach Michael Angelo, daher ſeine Manter auch ganz

deſonders iſt. Seine Zeichnung iſt wohl gut, aber etwas hart und wild, hingegen 115

lorit it lieblich. Seine alten Geſichter ſind edel, die weiblichen Figuren gut be.

nde die nackte Figuren nach den Regeln der Anatomie, und uͤberhaupt ſind ſeine Er-ſndungen reſch.

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aus bSeine erſten Werke waren ein todter Chriſtus, und eine Himmelfahrt 15 f5 nen man ſchon den kuͤhnen Pinſel erkannte. Seine Bilder ſahen 5 850 7b, und furchtſam gemalt aus, weil er ihnen erſt zuletzt den kräftigen Ausdr 1deben pfegte. Daher man aus Spaß von ihm ſagte, ſemne Heiligen glichen anfangzu Teufeln. Er machte viele Portraits Florentiniſcher Burger, und kam in 05Getz daß man ihm ſo gar auftrug, ein von Raphael unvollendet zuruͤck geblie 5dermelde in St. Spirito zu Stande zu bringen, welches er nicht nur unternahm 81 duch mit vieler Geſchicklichkeit und Anmuth ausfuͤhrte. Zu St. e 5A Vermählung der Jungfrau Maria. Darauf gieng er nach Rom, maache alla Pace ein Bild gegen dem von Raphael uͤber, ingleichen die Enthauptungdchames aun St. Salviati. Wie er aber daſelbſt von den Soldaten uͤberfallen, undr lindert worden, füchtete er balb nach nach Perugia, wo ihn ein bekann-6 Maler aufnahm und kleidete. Aus Dankbarkeit zeichnete er ihm die Geſchichte derdllgendrey önige, und begab ſich nach Arezzo. Daſelbſt wurden ihm verſchiedne Freſcoinlerepen, welche er bisher noch nicht gemacht hatte, in der Kirche Maria delle La-ume auf; ragen. Er vollendete ſie aber nicht alle, ſondern kam darüber nach Bor-85„Sepolcro. Von da reißte er nach Venedig, wo er fuͤr den beruͤhmten Pietroeto, den Mars mit der Venus malte.

Nachdem er alſo hi ieder i iniſch d in Rom viele Denkmalel g in und wieder im Florentiniſchen, un le Denk!Gn e Pin els hinterlaſſen, wurde er nach Frankreich berufen, wo er ein reichlicheshalt erhielte, und vom Könige ſehr geehrt wurde.