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8 da Feltro. Marco und Nicolao aus Calabrien. Mazzoli. 103ath 1 f.. 2 g70 8 deutſchen Hauſe, und ward wegen ſeiner veraͤnderlichen und ſchwermuͤ-
ieh„ emuthsart zuletzt Soldat in venetianſchen Dienſten. Nicht lange hernach
120 or im fünf und vierzigſten Jahr in einem Scharmuͤtzel wieder die Türken in Skla-wien unweit Zarata.
8 51. Marco Calabreſe.Er. Cardiſco, von ſeinem Vaterlande Calabreſe genannt, war 1468. gebohren.
l 98 um ſich in ſeiner Kunſt vollkommner zu machen, nach Rom reiſen, Neapelon aber ſo ſehr, daß er daſelbſt blieb.
lieh tener überhaupt ein Kuͤnſtler, der mehr ſein Vergnuͤgen und die ErgoͤtzlichkeitenVornehm bestandig fleiſſig zu ſeyn. Seine luſtige Gemuͤthsart machte ihn bey denhoh en ſehr belie k. Zu Neapel verfertigte er in der Kirche der Auguſtiner„diefür ſeinen 90 Gemälde, nach den Zeichnungen des Polydor Caldara, daher einige dieſengen Augu 3 halten; und zu Averſa einige Meilen von Neapel, den Streit des heili-ihm. Au ins mit den Ketzern. Auſſer dieſen Gegenden ſieht man ſonſt nichts vondem Col ſeinen Werken leuchtet viel Verſtand in der Zeichnung und Geſchicklichkeit inolorit hervor. Er ſtarb 1542. zu Neapel.
52. Nicolao Calabreſe.
dez ola della Matrice ſonſt auch Cola genannt, ein Landsmann und ZeitgenoßBaumeiſter und ein Schuͤler des Laurentius Coſta. Er war beydes ein geſchickterviele 3 und Maler, und hat zu Aſcoli in Calabrien wo er ſich beſtaͤndig aufhielte,einige 9 aude aufgeführt. Man erzählt, daß als Pabſt Paul lll. nach Aſeoli gekommen,mit derselben Leuten ſeiner ſchoͤnen Frau nachgeſtellt haben. Er waͤre deswegendaß ez 70 den geflüchtet, wie ſeine Frau aber geſehen, daß man ihnen nachſetze, undthig eibrem Manne das Leben und ihr die Ehre koſten wuͤrde, habe ſie ſich großmuͤ-um daz atem Felſen in einen Fluß geſturzt; und dadurch beydes erhalten. Er lebteJahr 1442.
5 53. Franceſco Mazzoli.Licht der geo Mazzuoli, von ſeinem Geburtsort Parma, wo er im Jahr 1504. dasdu ſeinen 3 erblickte, il Parmeggiano genannt. Nach ſeines Vaters Tode kam er Platte x.De eyden Oheimen, ein paar mittelmaͤſſigen Malern, die er gar bald uͤbertraf.
mit ale verfertigte ſchon im ſechzehnten Jahre in der Annunciata die Taufe Johannisgemeinem Beyfall.
mit 5 geernahm auch gleich darauf eine Kapelle in Freſco zu malen, und wuͤrde da-fluchte fahren ſeyn, wenn er nicht wegen der Kriegsunruhen haͤtte nach Mantuaaiccus, wie an. Daſelbſt brachte er zwey Gemaͤlde zu Stande, einen heiligen Fran-erke eine. die Wunden empfaͤngt, und eine heilige Catharina, die man eher fuͤrStadt a alten Meiſters, als einen jungen hatte halten ſollen. Nachdem diedeo Gemalden d wieder ruhig war, kehrte er in ſein Vaterland zurück, und malte aller-daß er ſt e und Bildniſſe. Sein ſtudiren, und ſein unermuͤdeter Fleiß verurſachten,
ſchen. immer beſſerte, bis ihm in ſeinem zwanzigſten Jahr die Luſt ankam, Rom zu5 riebe, ſch f heime erlaubten ihm dieſe Reiſe, um ſo mehr, da ſie aus einem edlengelo vollkom nc) Betrachtung der Anticken und der Werke Raphaels und Michael An-Stücke, aun 2 90 du machen, herruͤhrte. Vor der Abreiſe verfertigte er noch dreyich eine M ey der Ankunft gleich etwas von ſeiner Hand vorzeigen zu koͤnnen, naͤm-aria, einen Mann mit einem Korbe voll Eyer, und ſich ſelbſt malte 4eine