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Siebender Band.
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Vom Perin del Vaga und Dom. Beccafumi. 1II

nachgehends den Zunahmen Beccafumi behalten. Gedachter Buͤrger 3—ſchlechten Maler. Domenico folgte aber ſeinem eignen Genie, und uͤbte ſich 3nach Perugino, welcher um die Zeit nach Siena kam, und daſelbſt ein 5 1 ne-berfertigte. Dieſe gefielen unſerm Kuͤnſtler ſo wohl, daß er beſtaͤndig 3 2

ee einige mal copirte und daher die Manier dieſes Meiſters annahm. 5350 g SeinUn ſich in ſeiner Kunst vollkommner zu machen, groſſe Luſt nach Rom zu dern ließ ihnobgedachter Herr zu Siena wollte ihn an ſeinem Gluͤcke nicht hindern, e 8 g 5gehen. So bald er in Rom ankam, feng er an ſo fes nuch Raphael un treſt-Angelo zu udiren, daß er nicht nur eine richtige Zeichnung, ſondern auch, e 1ches Colorit, und gute Anordnung lernte. Wie er vernahm, daß ſich ein gewiſſer miabtan von Vercelli zu Siena hervorthat, begab er ſich ei ein eum mit demſelben in die Wette zu arbeiten. Die Kunſtverſtändigen gaben Beccafumien Vorzug, weil ſie in ſeinen Werken mehr Verſtand und Geſchicklichkeit fanden.

Seine Com oſitionen waren reicher und zeigten eine weit lebhaftere Einbildungs-draft Zu dem 5 Beccafumi ere ſtaͤrker in der Zeichnung des nackenden,—er Muskeln. Er bezeigte ſich gegen jedermann hoͤflich, und hatte ein.

eſen, daher ihn der Adel und die buͤrgerlichen liebten, und ſich fleiſſig von——.zune len. Er ſieng an einen Fall Lucifers zu malen, worinn vortreſliche Ver ür-dungen bemerkt wurden, endigte das Bild aber nicht, ſondern mußte denſelben—waſtand auf eine andre Art für die Carmeliter behandeln. Sonſt arbeitete er 5wieder viele Decken, und Freſco Gemaͤlde unter andern einige roͤmiſche Geſchichteauf dem Rathhause.

f f i is machte er zuSend eo der Durchreiſe Kayſers Carls V. von dem Zuge nach Tunis mach

ſehr gan deſſen Statue zu Pferde, acht Ellen hoch, inwendig hohl von Pappe, welcheehr gelobt wurde.

Der Prinz Doria, welcher den Kayſer begleitete, hatte vornemlich ein ſolcheswachten 15; daß er 41 Beccafumi erſuchte nach Genua zu amenten quem Pierin del Vaga, deſſen oben Seite 109. gedacht worden, in ſeinen neu erba 51 Palaaſt zu malen. Unſer Kuͤnſtler hatte aber damals zu viel beſtellte Arbeiten un-

nden, daher er dieſes Anerbieten ausſchlagen mußte.

Seine Hauptarbeiten ſind im Dom zu Siena zu ſehen, deſſen wegen der eingeleg-5 ot berühmten Fußboden er verfertigt oder wenigstens angegeben 5 2 55gte const unbekannter Maler Duccio halte us Jahr 1356 erfunden, di a.N e Steine von weiſſem und ſchwarzen Marmor, welche durch eine darunter ge eg em ste von Harz und Pech befeſtiget wurden, Hiſtorien vorzuſtellen. Auf dieſe Arkde dle eccafumi im Dom gleichfalls Gemaͤlde, daran man noch heutiges Tages597 ewundert, weil ſie ſich ſo wohl erhalten haben, als: die Verfagung Adamster aller aus dem Paradieſe, das Opfer Cains und Abels, und das Meiſterſtuͤck un-emyften Abrahams Opfer und den Melchiſedech. Ferner wie Moſes die Geſetztafelndas düngt, da unterdeſſen die Israeliten um das goldne Kalb tanzen, und wie 5hatt Wa er aus dem Felſen ſchlaͤgt. Nachdem er alle dieſe Arbeiten zu Stande gebrachder e gieng er auf eine Zeitlang nach Genua, machte aber nicht viel Wind kam bald wieder nach Siena zuruͤck, wo ſeine letzte Arbeit war, ſechs Saͤulenin Dam bo ciel Engel arwas flener ale gehensgroſe enin Kup, daſelbſt defindlich ſind. Er war über dieſes geſchickt im 5 ſt Erſtarb det, und radirte artige Blätter, welche alchymiſtiſche Hiſtorien vorſtellen.

n. 1849. und ward im Dom begraben. Er