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Siebender Band.
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Giovanni da Udine. Giacomo da Pontormo. 113

feria. Nach ſeiner Ruͤckkunft zu Rom, malte er im Pallaſte Chigi zu der Geſchich-e der Pſpche vom Raphael vortrefliches Blummenwerk, und Feſtons.

Juſonderheit rͤhmte man über den fliegenden Mercur des Raphaels, einen vonmin Kun 1 gemachten rip mit 2 7 und einem Kuͤrbiſe Die 1Giite er gleichfalls mit Grotesken auszieren. Waͤhrend der Zeit ſtarben ſeine 105zonner Pabſt Leo, und ſein Meiſter Raphael. Unter Pabſt Hadrian ſuchte 151 ffi vod anfangs mit allerhand Kleinigkeiten zu verdienen. Es währte aber nicht la 0 51 entſtund die Peſt zu Rom, welche den Nanni aus Vorſorge fuͤr ſein 1 5Hun ſeiner Vaterſtadt trieb. Der Aufenthalt daselbſt war aber nur von kurzer1 auer; die Peſt hielte nicht an und unterdeſſen hatte man einen neuen Pabſl, 2b Clemen erwaͤhlt. Er eilte deswegen zuruͤck nach Rom, um verſchiedene 101 deſſen Kroͤnung zu verfertigen. Er uͤbernahm auch gleich Stuccatur Arbeit nebVan del aga. Es gieng ihm aber ſonſt nicht gar zu wohl, deswegen ſuchte er ſein

aterland wieder. Kaum war er da, ſo verlangte Pabſt Clemens ihn aufs 5 70zig Fnbm, und trug ihm viel Arbeiten auf. Man gab ihm eine Beſoldung von ach inen Ducaten aus der paͤbſtlichen Kammer, und ſchickte ihn nach Florenz. Hier 1 55ler e ſich ein neuer Zufall; denn er war noch nicht weit in den von ihm 5 l a-195 gekommen, ſo verlor er ſeinen Goͤnner den Pabſt, und zugleich alle Hoffn 90

die verſprochene Beſoldung wuͤrde fortgeſetzt werden. Er faßte 5

in Leben ruhig zu beſchlieſſen, den Pinſel e, e 8 3beh r zu gehen, ſo gern ihn auch der Cardinal Hippolytus von Me* 1985 1 5lug den ucte. Der Bruder lebte von einem Canonicate, welches der Ca 5 503 von Medicis unſerm Kuͤnſtler geſchenkt, dieſer aber ſeinem Bruder. 5 g 51 0 Iuwiſchen mußte unſer Nanni Frau und Kinder ernaͤhren, 1 8 1erden genoͤthigt den Pinſel wieder zu ergreifen, um ſich in Udine etwas

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Im Jubeljahr 1580. that er als Pilgrim eine Reiſe nach Rom, wo er vom Ge-110 aſari erkannt W Basalt haͤtte ihn gern unbekannt gelaſſen, wenn er 105bſicht gehabt, durch unſern Giovanni die Beſoldung des Bleywerks nach 5Pal es Sebaſtian del Piombo zu erhalten. Aus dieſer Abſicht 1 1ken ſt Pins. bekannt zu machen. Es gelung ihm auch; denn der Pabſt 45885din groſſer Kenner der Kunſt war, verſprach dem Giovanni 5. 5 695lendung, aß er ſeine ehemals im Vatican verfertigten ſchoͤnen Grotes 5 50 9 55der holte. Dies geſchahe, allein anſtatt die Sachen durch die 8 bon 0 hohesAlt berluſtellen, wurden ſie vielmehr verdorben. Der Kuͤnſtler hatte ſch be gerrei t, und war nicht mehr im Stande ein ſolches Werk zu r 81 5 Liebhaberey der Jagd, wozu ſein Vater ihm Anlaß gegeben, verlor 19 1975ſo 5 ae Ende ſeines Lebens. Er durchſtrich alle Felder und Moraͤſte, und ſchourl wilde Enten und Tauben zuſammen, daß ſein Junge genug daran nach Haukfalt agen hatte; er hielte ſich allezeit Jagdhunde, die er ſelbſt mit moͤglichſter 15905* abrichtete. Unter allen Arten von Jagden gieng ſeine Hauptneigung auf damalzelſtellen, wie man ihn denn auch fuͤr den Erfinder ausgiebt, ſich hinter einer ge-Er 5 uh den Voͤgeln zu naͤhern, um ſolche nachher deſto fuͤglicher 3whaag be a 5 ſiebenzigſten Jahr, und wurde ſeinem Verlangen gemaͤ

l Sauptth. VII. Band. 1 60. Gia·