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Das 14. Kapitel.
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Franceſco Salviati, und Daniel Ricciarelli da Volterra.
63. Franceſco Salviati.
Vranceſco Roſſi ein Florentiner 10 8 510. gebohren,Wiens des Cardinals Salviati trat,
eine beſe
ſiftet eſondern Triebe zur Zeichenkunſt,8 eine genaue Freundſchaft mit Vao Zeichnungen mittheilte;
bekam nachgehends, wie er in denden Beynamen Cechino del Salviati.begab er ſich anfangs zu einem Goldſchmiede,ſari, der ihm heimlich ſeines Meiſters delbis ſie nachher beyde zum Bandinelli kamen.
das dach aufgehobener Belagerung von Florenz, machte er eine Tafel zum Geluͤbde,eine mige Soldaten vorſtellte, die einen andern ermorden wollten, wofuͤr er zwar
ihmtle Opferung Iſaacs,
geringe Belohnung erhielte
E,dach f Weiter ſchickte er eine Delila,
erh 6„aber darinn gleichwohl zeigte, was fuͤr Talente inerborgen lagen. Nicht lange darauf malte er in dem Kloſter Badia drey Geſchich-den Mannaregen und das Oſterlamm, und erhielt vielenwelche Simſon die Haarlocken abſchneidet,
rankreich, und ſetzte ſich auswaͤrts dadurch in den Ruf eines guten Kuͤnſtlers.
ech er Cardinal Salviati hatte erwehnter maſſen ihn zu ſich genommen, weil ſeine
klichkeit ſehr geruͤhmt wurde, und ließ viel durch ihn malen.
Der 555 wurde ihm eine eigene Wohnung, nebſt einem monatlichen Gehalt gegeben.flucht unſtler lieferte ihm ein Marienbild, eine Hirſchjagd, wo der Hirſch ſeine Zu-
nußte e einen Tempel der Diana nimmt.
Unter dem Geſichte eines Marienbildes,
des Cardinals Muhme abmalen. Ueber dieſes Gluͤck freuete er ſich nicht we-
*
1 zumal da ſeinem Freund Vaſari ein gleiches bey dem Cardinal Medicis wieder-
ticken ndbre müſſigen Stunden wandten dieſe beyden jungen Maler an, die beſten An-kdalereyen mit einander abzuzeichnen, und darnach zu ſtudiren. Nachge-
heſmmmen inten ſie ſich, und Vaſari begar den lebten, uͤberlegten ſie alle Ar
gab ſich nach Florenz.beiten vorher mit einander, ja Vaſari diente ſo
So lange ſie aber bey-
denden Salviati, als er einen Johannes den Täufer malen ſollte, zum Modell im na-ſchiedenes Als Kayſer Carl V. im Jahr 1535. nach Rom kam, mußte Salviati ver-
den
*
im Caster dem verfertigte er andere Stucke in St. Maria della pace,
Alerand grau in grau machen, welches meiſterhaft gerieth, ſo wie das Leben voner dem groſſen auf Cartons, nach welchen in Flandern Tapeten gewuͤrkt wur-
beſonders aber
gemeine ol, welche wegen der ſchoͤnen Anordnung, der Perſpectiv und Architectur un-
rdi Lob erhielten; darunterhaben 55 es das beſte GemaͤldeEr arbeitete nachgeher
10 1 dem letzten Orte ma
808 arbeitete erPortech eit gemacht hatte,gacgten des bekannten Dichters Pietro Aretino,
ur Arb
enedia Verſen zum Lobe
9 gefiel es ihm niiu. Sauptth. VIl. Band
verſchiedene nackende und be
war insbeſondere die Heimſüchung Eliſabeth merk-auf naſſem Kalk iſt, welches Salviati jemals gemachtids zu Florenz und Venedig.
chte er ſich vornaͤmlich durch die Geſchichte der Pſyche be-in einer Kammer, worinn Giovanni von Udine die Stuc-kleidete Figuren. Er malte daswelches dieſer, mit einigen darunterdes Malers, an den Koͤnig in Frankreich abſchickte. Int mehr,* begab er ſich auf den Weg nach Rom,
und
Aus Platte Q.