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Siebender Band.
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e eereeeerre

Georg Vaſari, Frid. Zucchero. 149

Er hat eine ſchöͤne leichte Manier, und feſte Pinſelſtriche, daher ſeine Arbeiten

don Kennern erſhahe 72 Doch wuͤnſchte man oft, ſonderlich in den Figuren, 54blecblern Ausdruck, beſſere Gewänder, und ein gefalligeres Colorit. Er hat ver-

ſchiedene Nachtſtücke gemacht, in welchen die Landſchaften mit Schaafvieh von Fackelnoder on der Klarheit der Engel bey geiſtlichen Gegenſtaͤnden erleuchtet werden. Dieuachter ſind in ſelbtgen gut vertheilet, und oft ſchöne Widerſcheine von kupfernenſebkaͤſen und dergleichen angebracht. Bey ſeinem Aufenthalte zu Baſſano, ſoll er

dleiſſig mit malen nach dem Leben ſowohl von Thieren, als andern Gegenſtaͤndengeuͤbt haben.

Jacob da e liebte die Stille, und hielte ſich daher mehrentheils an ſeinemGeburtsort e 5 5. zum Vergnügen Kräuter in ſeinem Garten pflanzte.8 ſchlug deswegen den Ruf an den Hof Kayſers Rudolph 11 aus. Ein Beweis5 gluͤcklich er der Natur nachahmte, iſt die Begebenheit, welche man vom Annibalder dal erzählt. Als dieser unsern Künſtler beſüchte, ſabe er ein Buch, das an115 and ſeines Arbeitzimmers gemalt war, fuͤr ein wuͤrkliches an, und wollte dar-

ach greifen. Baſſano pflegte in ſeinen Gemaͤlden, die Haͤnde und Fuͤſſe oft mit denwandern zu bedecken, daher ihn einige beſchuldigten, er verſtehe ſolche nicht zu ma-viene, weil man aber andere Stücke findet, wo ſie ohne Tadel gezeichnet ſind, ſo iſteirtmehr zu ſchlieſſen, daß er es gethan, um geſchwinder fertig zu werden. Wenn erauge Stuͤcke vollendet hatte, ſchickte er ſie nach Venedig, und ließ ſie verkaufen, daherte A gekommen, daß ſeine Bilder ſo ſehr in der Welt zerſtreut worden. Tizian ſchaͤtz-Baſſans Arbeit dergeſtalt, daß er ein Gemaͤlde, welches den Eingang in die ArcheFranzzworſtellte, bey dieſer Gelegenheit an ſich kaufte. Die Gallerien des 1 7 5 90 05ft ankreich, und des Herzogs von Orleans, wie auch die zu Dresden und Duͤſſeldorf, be-ihr ud Bider dies Ralerz. Jacob Baſſmao ſtorh 9 in üwepundachtzigſten8 d hinterließ vier Sohne Franciſcus, Leander, Johannes Baptiſta und Hierony-keit ae alle Maler wurden. Der aͤlteſte Franciſcus war dem Vater an Geſchicklich-dengel ſtuͤrzte ſich aber aus Schwermuth 1894. im vier und vierzigſten Jahr zumſen ſter herab. Der zweyte Leander beſaß hauptſaͤchlich viel Geſchicklichkeit in Bildniſ-5 5 und ward von dem Doge Grimani zur Belohnung fuͤr deſſen Portrait, zum Ritterbehden Marcus geſchlagen. Er ſtarb 1623. im fuͤnf und ſechzigſten Jahr. Died

jungſten blieben in der Mittelmaͤſſigkeit, und begnuͤgten ſich, die Werke ihresber und alteſten Bruders 1 5 5 Weil ſie hierinn vielen Fleiß anwendeten,lber d. wer wird, die Copien von den Originalen zu unterſcheiden, ſo darf man ſichden ie Menge der Werke die alle fuͤr Arbeiten des Jacob da Ponte ausgegeben wer-um deſto weniger verwundern.

75. Iulius Lieinius Pordenone.

Julius Lieinius Pordenone, lernte bey ſeinem Oheim, dem unter der Nummer ſechsEr h zerzig beſchriebenen Regillo Pordenone. Das Jahr ſeiner Geburt iſt unbekannt.ech e es weiter in der Kunſt als ſein Oheim, wenigſtens uͤbertraf er ihn in dernaſſe nung, weil er mehr Geiſt und Kenntniß der Regeln zeigte. Er malte ſo wohlauffeſcheg 20 als mit Oelfarben. Seinen freſeo Malereyen wußte er inſonderheit ein ſo

nſehen zu geben, daß man ſie vor Oelfarbe anſahe.

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wei ndet wenig Na richten von dieſem Kuͤnſtler in den Malerbuͤchern: ſo viInken er, daß 8 ſeiſtg zu Venedig und inſonderheit zu Augſpurg gearbeitet.Er ing erer Stadt malte er zwey groſſe Haͤuſer auf naſſem Kalk, woran man die guteung und Anordnung, die richtige Zeichnung, und das ſchoͤne Colorit 1f. T 3 a*