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Siebender Band.
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eee erslereeenn menen.

Georg Vaſari, Sried. Zucchero. 181ſich gab

Wie er nun den Pontormo um Rath fragte, troͤſtete dieſer ihn damit, erſollte nur nicht den idle Hare neben dem gemalten ſtellen, indem die Copie al-url u Vergleichung mit der Natur verloͤhre. Weil der Herzog ein groſſer Rebhaber

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i er Architeetur und Fortification war, ſo legte Vaſari ſich ſehr ernſtlich darauf,w brachte viel Zeit damit zu.

He Als man im Jahr 1536. Anſtalt zum Empfang Kayſers Carls V. machte, trug derJ. rzo

g dem Vaſari auf, alle Zeichnungen zu einer Triumphpforte, zu vielen andernAuszierungen, 0 cee 155 St. Felix, zum Petersthor, u. ſ. w. zu verfer-agen. Seine Feinde beneideten ihn deswegen, und ſtifteten es an, daß ihn zwanzigbegenommene Mitarbeiter ſollten auf einmal ſtecken laſſen. Vaſari merkte es, und

eſtelke heimiich auslaͤndiſche Maler, die ihm in aller Stile halfen. Als man nun

ſe derzoge hinterbrachte, daß Vaſari unmoͤglich alles fertig liefern könnte, gieng 81 ſelb hin, und ſahe daß alles mit Leuten beſetzt war, und gut gefoͤrdert wurde. Erezeigte ſein Vergnuͤgen daruͤber, befahl dem Kuͤnſtler mit eben der Emſigkeit fortzu-fahren, und belohnte ihn nachgehends ſehr reichlich.

Nicht lange! ernach wurde der Herzog Alexander meuchelmoͤrderiſcher Weiſe umsbeben gebracht. Vaſari betrübte ſſch dergeſtalt daruber, daß er beſchloß den Hof undeſſen unbeſtaͤndiges Gluck zu verlaſſen, und ſich auf eine Zeitlang nach Camaldoli, ei-nem rauhen einſamen Ort begab, wo es ihm wohl gefiel. Er malte daſelbſt eine Ma-dia neb Johannes dem Taͤufer und dem heiligen Hieronymus. Im Jahr 1538 giengr nach Rom„eichnete viele Anticken, und unterirdiſche Malereyen aus alten Monu-menten ab, ſo daß er auf drey hundert ſchoͤne Zeichnungen zuſammenbrachte: kehrte aberwieder zu den Camaldolenſern zuruͤck, und verfertigte eine Chriſtnacht, welche wegenb ſchů ertheilung der Lichter, und des Glanzes, der ſich von Chriſto aus über alleWegenſtände verbreitet, für eines ſeiner ſchoͤnſten Gemaͤlde gehalten wird. Nach ei-enn kurzen Auffenthalte in der Abtey St. Michael im Boſco bey Bologna, wo er imDhelgecalgerſchiedenes malte, kehrte er abermals zu ſeinen Camaldolenſern, und brach-e das groſſe Altar Bild die Abnehmung vom Kreutze mit vielem Fleiſſe zu Stande.

ki Um dieſe Zeit kam Bindo Attobiti in dieſe Gegend, um Bauholz fuͤr die Peters-ein Rom zu kaufen, und als er des Vaſari 1 15 e 5 2.en Künstler unter groſſen Verſprechungen bat, na Florenz zu reiſen,dae Gemälde in der Kirche 8 Apoſtel zu malen. Vaſari ließ ſich endlich dazu bere-de und arbeitete eine ſchoͤne allegoriſche Vorſtellung der Empfaͤngniß Maria aus,Erton die Anlage aber ſehr ſonderbar war. In der Mitte ſieht man den Baum derbf e, daran Adam und Eva, und an den Aeſten die Erzvaͤter des alten Te-enents gebunden ſind, um den Baum iſt die Schlange, auf deren Kopf Maria mitmem Fuße trit, und mit dem andern auf den Mann, mit der Sonne bekleidet, undmit dwoͤlf Sternen gekroͤnt. Sie wird von vielen Engeln gehalten, und oben befindench ein paar Kinder, welche die Schrift tragen.

Quos Evae culpa damnavit, Mariae gratia ſolvit.

Zu glei er Zei er auch fuͤr den Octavianus von Medieis eine Venus, einededa nac— Michae Ang 408 und einen busfertigen Hieronymus, der ſich05 die Bruſt ſchlaͤgt, um die boͤſen Luͤſte zu vertreiben. Darauf begab Vaſari ſichnde dam, und machte für obgebachten Binde, eile Abnehmung Chriſti vom Kreus-

der Luft edeckt Phͤbus die Sonne und Diana den Mond; in der Landſchaft 2155 f N